Mittwoch, März 18, 2026

Gründung des HörHanse e.V. / Lübeck bündelt Kompetenzen rund ums Hören

Lübeck (ots) –

Mit der Gründung des HörHanse e.V. haben sich am Campus Lübeck führende Hör-Institutionen zusammengeschlossen, um Kompetenzen im Bereich Hören zu bündeln und die Hörgesundheit national und international voranzubringen. Weltweit einzigartig ist die enge Zusammenarbeit zwischen Handwerk, Forschung, Ausbildung und Patientenversorgung.

Die durch die HörHanse geschaffenen Synergien sollen den rund 5,4 Millionen schwerhörigen Menschen in Deutschland zugutekommen, von denen 1,7 Millionen bislang noch nicht mit Hörsystemen versorgt sind. Ihnen wieder zum Hören und damit zu mehr Lebensqualität zu verhelfen, steht ganz oben auf der Agenda der HörHanse. Gründungsmitglied Prof. Helge Braun, Präsident der Universität zu Lübeck, formuliert seine Vision mit einem Augenzwinkern: „Wenn ich in zehn Jahren auf der Zugspitze stehe und ich jemanden zum Thema Hören anspreche, möchte ich hören: ‚Da gibt es doch die HörHanse in Lübeck!'“

Starke Partner für ein gemeinsames Ziel

Zu den Gründungsmitgliedern zählen:

– die Universität zu Lübeck mit rund 5.500 Studierenden,

– die Technische Hochschule Lübeck (5.000 Studierende),

– die Musikhochschule Lübeck (500 Studierende),

– das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein mit über 2.500 Ärztinnen und Ärzten sowie rund 250.000 Fällen pro Jahr,

– die Bundesinnung der Hörakustiker (biha), die Hörakustiker-Betriebe mit rund 7.500 Fachgeschäften mit 3,5 Millionen Kunden in Deutschland vertritt,

– die Bundesoffene Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen, wo in Kooperation mit der Akademie für Hörakustik rund 2.500 Auszubildende aus ganz Deutschland beschult werden,

– das Deutsche Hörgeräte Institut, das als Prüf- und Forschungsinstitut pro Jahr ca. 1.000 Hörgeräte und andere Geräte aus dem Bereich Hörtechnik zulässt,

– die Firma hearconcept, die digitale Lösungen in der Hörakustik anbietet.

Zukunftsorientiert und global vernetzt

„Wir möchten die geballte Kompetenz aus Handwerk und Wissenschaft bündeln, um die Hörversorgung angesichts der demografischen Herausforderungen zu fördern – in Deutschland, Europa und der Welt“, fasst Jakob Stephan Baschab, Hauptgeschäftsführer der biha, die Ziele der HörHanse zusammen. „Dabei ist die internationale Vernetzung für uns als WHO-Partner essenziell.“ Als einen entscheidenden Faktor bezeichnet er die Qualifikation von Fachkräften – das Konzept der dualen Ausbildung in der Hörakustik gilt international als vorbildhaft. Der Campus Hörakustik unterhält seit mehr als zwei Jahrzehnten enge Kooperationen mit Partnerorganisationen auf fast allen Kontinenten.

Pressekontakt:
Nadine Röser, Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, [email protected]
Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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