Dienstag, März 10, 2026

Forschungsstandort Deutschland stärken – BPI fordert mutige Politik für Innovationen

Berlin (ots) –

Der Bundesverband der pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) betont im Zuge der aktuellen Regierungsbildung die Notwendigkeit, Deutschland als führenden Forschungsstandort zu positionieren. „Angesichts der aktuellen Herausforderungen – von geopolitischen Unsicherheiten bis hin zu einer wirtschaftlichen Krise – ist es unerlässlich, Wissenschaft und Innovation mutig voranzutreiben“, sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen. „Wir haben es als Industrie mittlerweile geschafft, die Bedeutung der Leitindustrie Pharma in den Köpfen der Politik zu verankern. Es steht sogar im Sondierungspapier der verhandelnden Koalitionäre. Die Stärkung des Pharmastandortes muss sich jetzt in Taten manifestieren.“

Der BPI hat gemeinsam mit anderen Partnern im Berliner Forschungsnetzwerk (https://www.bitkom.org/Forschungsnetzwerk) eine gemeinsame Position zur Regierungsbildung 2025 (https://www.bpi.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=81642&token=7445d8f0c35fdd308209eef218e0a59296b3172c) vorgelegt. Eine Hauptforderung des Verbandes ist es, eine klare Priorisierung von Forschung und Entwicklung (F&E) zu gewährleisten, um den Elan bei den Investitionen zu beflügeln und zukünftige Gesundheitsversorgungsmodelle zu stärken.

„Es sollte das klare Ziel sein, die F&E-Ausgaben auf vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen“, so Joachimsen. „Dazu gehört auch, das F&E-Budget langfristig und verlässlich zu steigern sowie die Rahmenbedingungen für private Investitionen zu optimieren.“ Der BPI lehnt hinderliche bürokratische Maßnahmen ab, die die Innovationskraft der Unternehmen und Forschungseinrichtungen einschränken. Im Masterplan Pharma (https://www.bpi.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=78767&token=6576fa8eb40dd703f466c680c5a26af3ecece9d0) zeigen wir konkrete Maßnahmen auf. Besonders dringlich ist der Abbau überbordender Regelungen, die die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft behindern. „Mit dem Medizinforschungsgesetz hat die Politik die richtige Richtung eingeschlagen, indem zum Beispiel Genehmigungen für Klinische Studien beschleunigt werden. Wir brauchen aber weitere Erleichterungen, gerade bei den AMNOG-Leitplanken und den Kombiabschlägen.“

Darüber hinaus betont der BPI die Notwendigkeit einer starken Willkommenskultur für internationale Expertinnen und Experten im deutschen Wissenschafts- und Innovationssystem. „Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels ist gezielte Einwanderung von entscheidender Bedeutung, um die Innovationskraft in Deutschland zu sichern. Dafür braucht es auch dringend beschleunigte Arbeitserlaubnisse“, sagt Joachimsen.

Pressekontakt:
Andreas Aumann (Pressesprecher), Tel. 030 27909-123, [email protected]
Laura Perotti (Stellvertretende Pressesprecherin),
Tel. 030 27909-131, [email protected]
Original-Content von: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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