Sonntag, April 14, 2024

80 Prozent sagen: Austausch zwischen Jung und Alt ist wichtig / Menschen können über alle Altersgruppen hinweg viel voneinander lernen, so eine repräsentative Studie des „Senioren Ratgeber“

Baierbrunn (ots) –

Junge Menschen können von älteren viel lernen und von deren Erfahrungen profitieren – ältere Menschen wiederum profitieren vom Austausch mit jungen Menschen, zum Beispiel beim Umgang mit digitalen Medien: Weit über 80 Prozent der Menschen in Deutschland sind der Meinung, dass das Miteinander der unterschiedlichsten Altersgruppen wichtig ist. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Studie des „Senioren Ratgeber“ aus dem Wort & Bild Verlag.

Der Begriff Alter wird positiv gesehen

Befragt wurden die Teilnehmer zum Thema Alter allgemein, aber auch zum Thema Pflege. Knapp 84 Prozent der 14- bis 30-Jährigen glauben, dass sie von älteren Menschen viel lernen können, fast ebenso viele (83 Prozent) der 31- bis 49-Jährigen sind dieser Meinung. Die Wertschätzung zwischen den Generationen beruht auf Gegenseitigkeit: Fast 82 Prozent der Personen ab 66 Jahre sind davon überzeugt, dass das Know-how jüngerer Menschen für sie nützlich sein könnte.

Übergreifend über die unterschiedlichen Generationen hinweg wird übrigens der Begriff Alter positiv gesehen. Knapp 87 Prozent der Ab-66-Jährigen verbinden damit Reife, Lebenserfahrung und Altersmilde. Und selbst unter den jungen Menschen bis 30 sind es drei Viertel der Befragten, die das Alter mit diesen positiven Aspekten in Verbindung bringen.

Mehr Unterstützung bei der Pflege

Ebenfalls eine deutliche, generationenübergreifende Mehrheit beklagt, dass Alt und Jung hierzulande meist zu sehr in getrennten Welten leben. Es gebe zu wenig Miteinander der Generationen, sagen 70 Prozent der 14- bis 30-Jährigen, 73 Prozent der 50- bis 65-Jährigen und über zwei Drittel der Menschen 66plus (67 Prozent).

Die Studie zeigt aber auch, welch große Herausforderung die Pflege und Betreuung von Angehörigen für immer mehr Menschen darstellt. Übergreifend über alle Altersgruppen sagen rund 90 Prozent der Befragten, dass pflegende Angehörige mehr personelle und finanzielle Unterstützung im Alltag brauchen.

Durchgeführt wurde die Repräsentativbefragung zum Thema Alter im Auftrag des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“ mit persönlichen Interviews von der Ipsos GmbH in Hamburg im Zeitraum 1. bis 9. August 2022. Für die Studie wurden 1.000 Personen im Alter ab 14 Jahren befragt.

Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 089/744 33-360
E-Mail: [email protected]
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Original-Content von: Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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