Dienstag, Januar 20, 2026

Vereinbarkeit von Spitzensport und akademischer Karriere – einzigartiges duales Studienkonzept zeigt erste Erfolge

Hamburg (ots) –

Die ersten Athletinnen des Olympiastützpunkts Hamburg/Schleswig-Holstein beenden erfolgreich ihr Master-Studium an der MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University. Zum Wintersemester 2023/24 werden von der Hochschule weitere Stipendien für Spitzensportler:innen vergeben.

Die seit nunmehr drei Jahren aktive Kooperation der MSH Medical School Hamburg mit dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein (OSP HH/SH) und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) zur Förderung studierender Athlet:innen zeigt erste Erfolge. Zum Ende des Sommersemesters 2023 beendeten die ersten beiden geförderten Athletinnen ihr Studium im Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie. Zeitgleich starteten fünf weitere Athlet:innen ihr Studium mit einem durch die MSH vergebenen Stipendium, u. a. in den Fächern Sportwissenschaft, Psychologie und Humanmedizin.

„Es ist etwas ganz besonderes und ein großes Privileg, unsere Spitzensportler:innen mit einem solchen Stipendium so umfangreich auf ihrem Weg und in ihren dualen Karrieren unterstützen zu können und wir sind dankbar für alle beteiligten Partner:innen, die das ermöglichen“, so die Laufbahnberaterin Pamela Wittfoth vom OSP in Hamburg, die die Athlet:innen auf ihrem dualen Weg begleiten. Das duale Studium ist so strukturiert, dass Spitzensportler:innen ihre akademischen Ausbildungsziele trotz der zeitlichen Belastung durch Training und Wettkämpfe erreichen können.

Zu den ersten Absolventinnen, die von diesem bundesweit einzigartigen Konzept profitieren können, gehört Amelie Wortmann, Hockey-Nationalspielerin und Olympionikin 2021. „In der Vergangenheit war es nicht immer einfach, den Leistungssport mit meiner akademischen Laufbahn zu verbinden. Die Kooperation zwischen dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein und der MSH hat mir das nun ermöglicht“, so Wortmann. Auch die Handballspielerin Lea Rühter konnte ihr Studium an der MSH erfolgreich abschließen. „Ich bin sehr dankbar für das MSH-Stipendium. Es hat mir ermöglicht, neue berufliche Perspektiven neben dem Leistungssport zu entwickeln. Das schafft für mich eine große Sicherheit.“

Seit dem Wintersemester 2021 erhielten bereits 13 Spitzensportler:innen ein Stipendium der MSH. Die unverändert hohe Nachfrage bestätigt den Erfolg des Kooperationsmodells zwischen dem Olympiastützpunkt und der MSH als Partnerhochschule des Spitzensports. „Wir sind sehr glücklich über unsere ersten Absolventinnen“, so MSH-Geschäftsführerin Ilona Renken-Olthoff. „In unserem Bestreben, Studium und Spitzensport miteinander zu verbinden, gilt mein besonderer Dank dem OSP für die sehr gute Zusammenarbeit und Kommunikation.“

Pressekontakt:
MSH Medical School Hamburg | Am Kaiserkai 1 | 20457 Hamburg
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Quelle: ots

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