Montag, Mai 16, 2022

Studienergebnisse aus der klinischen Praxis belegen die Wirksamkeit des Lenire-Geräts zur Linderung von Tinnitus-Leiden

Forchheim (ots) –

Eine unabhängige Studie aus Deutschland bestätigt, dass bimodale Neuromodulation Tinnitus-Symptome in der klinischen Praxis deutlich reduzieren kann. Die am Deutschen HörZentrum (DHZ) der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) durchgeführte Untersuchung ergab, dass 85% der behandelten Tinnitus-Patienten eine Linderung ihrer Tinnitus-Symptome erfuhren. Die Ergebnisse basieren auf dem Tinnitus Handicap Inventory (THI) Wert von 20 Patienten, die mit einem Gerät namens Lenire behandelt wurden.

Die Studie hat gezeigt, dass eine sechs- bis zwölfwöchige Behandlung mit Lenire in der klinischen Praxis zu einer signifikanten Linderung der Tinnitus-Symptome führen kann. Bei der Behandlung werden das Gehör über Klangmuster und parallel die Zunge über sanfte elektrische Impulse stimuliert.

Die Studie wurde von Prof. Dr. Thomas Lenarz, Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat und Prof. Dr. Andreas Büchner von der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover geleitet. Die Ergebnisse wurden Anfang Februar 2022 in der renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift Brain Stimulation veröffentlicht.

Die neu gewonnenen Daten aus Hannover stehen im Einklang mit den Ergebnissen der groß angelegten klinischen Studie zu Lenire (https://www.lenire.com/de/klinische-studien/) von Neuromod (TENT-A1). Diese umfasste 326 Teilnehmer und erzielte bereits sehr positive Ergebnisse. TENT-A1 wurden im Oktober 2020 veröffentlicht. 86,2 % der therapietreuen Studienteilnehmer berichteten nach einer 12-wöchigen Anwendung von Lenire von einer Linderung ihrer Tinnitus-Symptome.

In der Studie aus Hannover wurde bei einer kürzeren Behandlungsdauer (6-12 Wochen) eine mittlere Reduktion des THI-Wertes um 10,4 Punkte beobachtet. Dieses Ergebnis übersteigt den für den Patienten minimal bedeutsamen Unterschied von 7 Punkten und bestätigt so eine im Mittel klinisch relevante Verbesserung.

Der THI (Tinnitus Handicap Inventory) ist ein validierter klinischer Fragebogen zur Erfassung des Leidensdrucks durch Tinnitus auf den Alltag eines Patienten. Je höher die Punktezahl auf einer Skala von 0 bis 100 ist, desto stärker beeinträchtigt der Tinnitus den Alltag eines Patienten. Eine Verringerung des THI-Wertes einer Person kann in der Regel mit einer Steigerung der Lebensqualität einhergehen, der Tinnitus wirkt sich dabei weniger stark auf den Alltag aus.

Florian Elsäßer, Geschäftsführer der Neuromod Deutschland GmbH, begrüßte die Veröffentlichung dieser neuen Analyse:

„Die von Professor Lenarz‘ Team durchgeführte Studie ist ein weiterer Nachweis für die Wirksamkeit von Lenire. Die Ergebnisse decken sich mit dem Feedback, welches wir seit unserem Markteintritt in Deutschland vor knapp zwei Jahren von Lenire-Nutzern und behandelnden Hörakustikern und HNO-Fachärzten erhalten. Darüber hinaus werden mit dieser Studie die Ergebnisse unserer großangelegten TENT-A1-Studie bestätigt, trotz einer teilweise kürzeren Behandlungszeit in der Hannover-Studie. Wir begrüßen solche unabhängigen Studien, die von renommierten HNO-Fachärzten und -Forschern wie Professor Thomas Lenarz durchgeführt werden und führen auch selbst weitere Studien zur Verbesserung der Versorgung von Tinnitus-Betroffenen durch.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.lenire.de (https://www.lenire.com/de/)

Pressekontakt:
Neuromod Deutschland GmbH
Helge Kurz
+49 152 546 277 98
[email protected]
Original-Content von: Neuromod Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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