Freitag, September 30, 2022

Neues „Länger besser leben.“-Institut / Engagement für Prävention: Hochschule Weserbergland und Krankenkasse BKK24 / „Mentale Gesundheit“ und „Klima und Gesundheit“ ergänzen Gesundheitsinitiative

Obernkirchen (ots) –

Was bisher gut war, wird jetzt noch besser: Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung haben die Hochschule Weserbergland (HSW) und die BKK24 das neue „Länger besser leben.“-Institut gegründet.

Gesundheitsprävention 4.0

Am Anfang stand der Wunsch nach einer Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis. An dieser Schnittstelle nahm 2016 das Team um Prof. Dr. Gerd Glaeske an der Universität Bremen seine Arbeit auf. So entstanden zum Beispiel eine Reihe verschiedener Gesundheitsangebote mit gesicherter Wirksamkeit oder die „Länger besser leben.“-Kongresse, die seit 2018 für Experten aus Wissenschaft und Gesundheitsberufen eine wertvolle Plattform zum Austausch über das Thema Prävention bieten.

Angesichts sich verändernder Herausforderungen hebt die BKK24 die Gesundheitsinitiative „Länger besser leben.“ mit einem neuen Institut an der HSW nun auf das nächste Level bzw. schlägt ein neues Kapitel auf. „Wir wollen Präventionsforschung nicht aus dem Elfenbeinturm heraus betreiben. In erster Linie ist unsere Zielgruppe der Mensch in seinem individuellen Alltag“, sagt Prof. Dr. Peter Schulte, der neue wissenschaftliche Leiter des „Länger besser leben“-Instituts. Seit dem 01.01.2022 hat es seinen Sitz an der HSW in Hameln.

Die bereits bekannten vier Säulen des „Länger besser leben.“-Programms bleiben bestehen: regelmäßige Bewegung, vitamin- und balllaststoffreiche Ernährung, der Verzicht auf Nikotin und nur eingeschränkter Alkoholgenuss. „Darüber hinaus haben sich inzwischen zusätzliche Bausteine einer wirksamen Gesundheitsförderung gezeigt“, ergänzt Jörg Nielaczny, Vorsitzender des Vorstandes der BKK24. Daher werde „Länger besser leben.“ um zwei neue Säulen ergänzt: mentale Gesundheit sowie Klima und Gesundheit. Gemeinsam mit dem Institut werde man diese mit regionalen und bundesweiten Angeboten zum Mitmachen „erlebbar und anfassbar“ machen.

Die Zahl der psychisch erkrankten Menschen steigt in Deutschland stetig weiter an. Es gilt, passende Antworten zu finden, um zum Beispiel Depression, Angststörungen und Burnout möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen. Darüber hinaus ist der gesundheitsfördernde Einfluss von mentaler Fitness ein zentrales Anliegen.

Der Klimawandel schlägt sich in einer Vielzahl von steigenden Risiken für gesundheitliche Probleme nieder, deren genaue Zusammenhänge es zu erforschen gilt. „Die grundsätzlichen Fragen lauten: Wie können Menschen sich verhalten, um resilienter zu werden gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels und wie können wir unsere Lebenswelten so gestalten, dass wir den Klimaveränderungen begegnen können?“, verdeutlicht Prof. Dr. Peter Schulte den zweiten neuen Schwerpunkt.

Wissenschaftlicher Leiter des „Länger besser leben.“-Instituts

Prof. Dr. Peter Schulte lehrt an der Hochschule Weserbergland in Hameln Prävention und betriebliches Gesundheitsmanagement. Der studierte Facharzt für Allgemeinmedizin praktizierte lange als Hausarzt. Zusätzlich im Bereich der Sport- und Notfallmedizin qualifiziert, ist er auch ärztlicher Psychotherapeut mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie sowie zertifizierter Stresstherapeut und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Hochschule Hannover. Umfassende Unterstützung erhält Prof. Dr. Peter Schulte am „Länger besser leben.“-Institut von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Larissa Langheim.

Pressekontakt:
Hochschule Weserbergland
Prof. Dr. med. Peter Schulte
Professor für Prävention und Betriebliches Gesundheitsmanagement
Wissenschaftliche Leitung „Länger besser leben.“-Institut
Telefon: 05151 9559-68
E-Mail: [email protected]
Jörg Nielaczny
Vorsitzender des Vorstandes
Telefon: 05724 971-116
E-Mail: [email protected]
www.bkk24.de/lbl-institut
Original-Content von: BKK24, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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