Freitag, Juli 31, 2026

Durst: Wenn es dem Körper an Wasser mangelt

Leipzig (ots) –

Der Mund ist trocken, die Lippen auch, und selten zuvor schien simples Wasser so verlockend – das ist richtiger Durst. Dann wird es höchste Zeit, dem Körper Flüssigkeit zuzuführen, denn er leidet bereits an solch starkem Wassermangel, dass er erste Körperfunktionen wie die Speichelproduktion einschränkt. Mit dem Durstgefühl signalisiert uns unser Gehirn, dass das Gleichgewicht des Wasser- und Elektrolythaushaltes in unserem Körper gestört ist.

Je nach Geschlecht und Alter besteht unser Körper zu 50 bis 70 Prozent aus Wasser. Etwa zwei Drittel davon sind in unseren Zellen gebunden, das restliche Drittel befindet sich im Blut- und Lymphkreislauf, in Organen wie der Blase und in den Zellzwischenräumen.

Im Körper erfüllt das Wasser wichtige Funktionen. Über die Flüssigkeit werden wasserlösliche Nährstoffe in die Zellen transportiert, Stoffwechselendprodukte wiederum werden mit Hilfe des Wassers ausgeschieden. Wir regulieren unsere Körpertemperatur damit ebenso wie den Säure-/Basenhaushalt, um nur einige Beispiele zu nennen. Folglich ist es unerlässlich, den Körper stets mit ausreichend Wasser zu versorgen. Und das bedeutet, dass alles was ausgeschieden wird, ersetzt werden muss.

Etwa fünf Prozent des gesamten Körperwassers gehen täglich durch Ausscheidungen, Schwitzen und Atmen verloren. Bei Kindern kann der Anteil sogar auf bis zu 20 Prozent anwachsen. Nicht immer ist der Wasserverlust dabei offensichtlich. Die Verdunstung über die Haut und den Wasserdampf im Atmen spüren wir beispielsweise selten. Doch im Körper bleibt auch dieser Wasserverlust nicht unbemerkt. Dafür sorgen Sensoren und Botenstoffe, die dem Gehirn jede Unregelmäßigkeit melden. Ab einem Defizit von 0,5 Prozent des Körperwassers reagiert unser Denkorgan und signalisiert nun Durst. Wir trinken und im Mund- und Rachenraum sowie im Darmtrakt und der Leber wird registriert, ob die Menge ausreichend war. Dies geschieht, noch bevor die Flüssigkeit an ihrem Bestimmungsort in den Zellen oder Zellzwischenräumen angekommen ist. Auf diese Weise wird ganz natürlich für eine ausreichende Wasserzufuhr und den Ausgleich des Wasserhaushaltes gesorgt.

Doch Achtung! Man sollte sich nicht bedingungslos auf sein Durstgefühl verlassen. Zum einen tritt es erst auf, wenn der Wassermangel längst da ist. Und besonders im Alter nimmt die Fähigkeit, Durst zu empfinden, stark ab. Zum anderen kann anhaltender, sehr starker Durst auch ein Anzeichen für eine Krankheit wie beispielsweise Diabetes sein.

Deshalb rät Dr. Stefan Koch vom Forum Trinkwasser e. V. allen Erwachsenen: „Trinken Sie regelmäßig und über den Tag verteilt rund 1,3 bis 1,5 Liter Trinkwasser oder ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee. Damit sorgen Sie für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und halten Wasser- und Elektrolythaushalt im Gleichgewicht.“

Pressekontakt:
Jana Arnold
Tel. 0173 / 37 34 761
[email protected]
Original-Content von: Forum Trinkwasser e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Mehr vom Autor

KNACK DEN KREBS / 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. / Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher besuchte Jubiläumsveranstaltung

Hamburg (ots) - Anlässlich ihres 50. Jubiläums lud die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. gestern Spender, Unterstützer, Wegbegleiter...

Weltkinderkrebstag 2026: KNACK DEN KREBS: 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

Hamburg (ots) - Mit dem Weltkinderkrebstag, der jährlich am 15. Februar stattfindet, soll die Öffentlichkeit für das...

Roche eröffnet neues Hightech-Innovationszentrum für 300 Millionen Euro in Bayern

Penzberg (ots) - - Roche investiert 300 Millionen Euro in ein Innovationszentrum für Diagnostikforschung und -entwicklung...

Nationale Präventionskonferenz: DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Stephan Fasshauer neuer Vorsitzender / Schwerpunktthema 2026 ist „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“

Berlin (ots) - Zum Januar 2026 hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) turnusgemäß den Vorsitz der Nationalen...

Ähnliche Artikel

Advertismentspot_img

Neueste Beiträge

KNACK DEN KREBS / 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. / Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher besuchte Jubiläumsveranstaltung

Hamburg (ots) - Anlässlich ihres 50. Jubiläums lud die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. gestern Spender, Unterstützer, Wegbegleiter und Multiplikatoren aus Medien, Wirtschaft und Politik...

Weltkinderkrebstag 2026: KNACK DEN KREBS: 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

Hamburg (ots) - Mit dem Weltkinderkrebstag, der jährlich am 15. Februar stattfindet, soll die Öffentlichkeit für das Thema Krebs bei Kindern sensibilisiert werden. Jährlich...

Roche eröffnet neues Hightech-Innovationszentrum für 300 Millionen Euro in Bayern

Penzberg (ots) - - Roche investiert 300 Millionen Euro in ein Innovationszentrum für Diagnostikforschung und -entwicklung in Penzberg. - Hightech-Neubau ist Teil...