Mittwoch, Oktober 5, 2022

Auch in Coronazeiten in Bewegung bleiben: Das hilft bei Arthrose / Bewegung und ACP-Therapie können Schmerzen bei Arthrose lindern und den Weg zurück in ein aktives Leben unterstützen

München (ots) –

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden an Arthrose. Die Gelenkabnutzung, die mit einer Knorpelschädigung einhergeht, kann unter anderem starke Schmerzen in Knien, Hüften oder Händen hervorrufen. In akuten Phasen können selbst einfache Alltagshandlungen zur enormen Belastung für Betroffene werden – und insbesondere Sport scheint undenkbar zu sein.

Aus ärztlicher Sicht ist regelmäßige, maßvolle sportliche Betätigung jedoch eine zentrale Säule der Arthrosetherapie. Besonders jetzt während der Coronapandemie ist es wichtig, sich aktiv um ausreichend Bewegung zu kümmern, da die vielen Einschränkungen und das Homeoffice die körperliche Aktivität deutlich reduziert haben. Zudem können innovative Behandlungsmethoden Arthrosesymptome wie Entzündungen und Schmerzen lindern. Die ACP-Therapie (www.acp-therapie.de), eine natürliche und nebenwirkungsarme Behandlung mit Eigenblut, kann den Wiederaufbau von verletztem Gewebe fördern und helfen, die körpereigenen Heilungsprozesse zu beschleunigen. Dabei funktioniert die ACP-Therapie bei jedem Arthrosegrad gleich, erläutert der Orthopäde und Sportarzt Dr. Jens Enneper, Köln: „Die Entzündung geht runter, Beweglichkeit, Koordination und Aktivität werden verbessert, dadurch erhöht sich die Muskelkraft – und genau das ermöglicht ein beschwerdefreieres und schmerzreduziertes Leben. Das bedeutet eine bessere Lebensqualität für Patienten.“

Die Gelenke durch Bewegung geschmeidig halten

„Wer rastet, der rostet!“ ist ein bekanntes Sprichwort und trifft insbesondere bei chronischen Erkrankungen wie Arthrose zu. [1] Denn bei Arthrose baut sich das gelenkschützende Knorpelgewebe immer mehr ab. Dieses Gewebe ist jedoch nicht selbst an den Blutkreislauf angeschlossen. Es braucht also regelmäßige Bewegung, um den Stoffwechsel und den Blutfluss anzuregen und so die Gelenkflüssigkeit an den Knorpel zu transportieren. [1] Dabei erfüllt die Gelenkflüssigkeit zwei Funktionen: Sie verringert Druck und Reibung bei der Gelenkbewegung und stellt als natürliches Schmiermittel die Bewegungs- und Belastungsfähigkeit der Gelenke sicher. Zudem enthält sie die für einen gesunden Knorpel notwendigen Nährstoffe wie Glukose, Fett und Eiweiß. [1]

Kardiotraining und Muskelkraft – auf die richtige Belastung kommt es an

Grundsätzlich ist bei Arthrose jede Form von Bewegung geeignet und gewünscht. Ärzte raten lediglich von Sportarten ab, bei denen durch Start-Stop-Bewegungen Gelenke stark belastet werden, etwa Fußball, Basketball oder Kampfsport. Empfohlen werden gleichmäßige Bewegungsabläufe wie Spaziergänge, (Nordic-)Walking, Radfahren oder Schwimmen sowie zur Stärkung der Muskelkraft Gymnastik und Yoga. Wenn Sie pandemiebedingt auf soziale Kontakte verzichten, können Sie diese Sportarten auch alleine ausüben. Richten Sie sich ein „Home-Gym“ ein oder nutzen Sie Onlineangebote für das Fitnesstraining zuhause. Empfohlen werden drei Mal pro Woche 30 bis 60 Minuten körperliche Aktivität. Ansonsten helfen alle Bewegungen im Alltag, also nehmen Sie die Treppe statt den Aufzug oder erledigen Sie kleine Einkäufe zu Fuß. Wenn Sie sich bezüglich der richtigen Sportart unsicher sind, holen Sie sich ärztlichen Rat, insbesondere, wenn Sie weitere gesundheitliche Einschränkungen haben.

Neben einem gesunden Maß an Bewegung kann sich auch eine gesunde Ernährung positiv auf den Verlauf einer Arthrose auswirken. Bei Übergewicht entlastet eine Gewichtsabnahme die Gelenke und kann dadurch die Beweglichkeit wieder verbessern und Gelenkschmerzen lindern. [2] Zudem kann eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung die Entzündungsaktivitäten im gesamten Körper und somit auch in den Gelenken reduzieren.

ACP-Therapie: natürlicher Entzündungshemmer aus Eigenblut

Auch wenn arthrosebedingten Entzündungen und Schmerzen mit einem gesunden und aktiven Lebensstil entgegenwirkt werden können, bleiben bei vielen Patienten Symptome bestehen. In diesem Fall kann die ACP-Therapie eine Ergänzung der Behandlung sein, die auch bei akuten oder chronischen Verletzungen von Muskeln, Sehnen oder Bändern die Behandlung unterstützen kann.

Die ACP-Therapie ist zu 100 Prozent biologisch und langfristig verträglich, da die Wirkstoffe ausschließlich aus dem eigenen Körper stammen und nichts zugesetzt wird. Die Anwendung erfolgt ambulant, in der Regel in der orthopädischen oder sportmedizinischen Praxis, und dauert ca. 15 bis 30 Minuten pro Sitzung. Bei der ACP-Therapie entnehmen Ärzte den Patienten eine geringe Menge Blut und bereiten es in einer Zentrifuge auf. Das aufbereitete körpereigene Blutplasma enthält die zwei- bis dreifache Konzentration an Blutplättchen und wird mit einer Spritze anschließend direkt in die erkrankte Körperregion gebracht. Dort werden Wachstumsfaktoren freigesetzt, die den Wiederaufbau des verletzten Gewebes und somit die Heilung unterstützen können. Arthrosepatienten sind meist schneller wieder schmerzfrei und ihre verbesserte Mobilität erlaubt einen aktiven Alltag.

Für ein nachhaltiges Ergebnis sollten in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt drei bis fünf Behandlungen im Abstand von je einer Woche durchgeführt werden. Dabei sollten die Kosten vor Therapiebeginn mit dem Arzt geklärt werden.

Ausführliche Informationen zur ACP-Therapie im Internet

Die ACP-Therapie kann für eine Vielzahl an Beschwerden eine nebenwirkungsarme Behandlungsmöglichkeit sein und wird nicht nur bei Arthrose und Verletzungen im Breitensport eingesetzt. Vor allem auch im Spitzensport hat sich die ACP-Therapie bereits seit vielen Jahren breit etabliert. Im Zuge neuerer Behandlungsverfahren wird ACP inzwischen auch bei verschleißbedingten entzündlichen Rücken- und Kreuzschmerzen eingesetzt. Weitere Informationen zur Wirkweise der ACP-Therapie, den Einsatzgebieten und behandelnden Ärzten finden Interessierte auf www.acp-therapie.de.

[1] Robert Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 54: „Arthrose“, Berlin 2013: https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsT/arthrose.pdf?__blob=publicationFile, letzter Aufruf: 23.02.2022

[2] Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Gesundheitsinformation.de, Beitrag „Kniearthrose (Gonarthrose)“, Köln 2021: https://www.gesundheitsinformation.de/was-kann-ich-selbst-tun-um-meine-knie-zu-staerken.html, letzter Aufruf: 23.02.2022

Pressekontakt:
Pressekontakt bei Arthrex
Anne-Katrin Steinke-Kobel
Communications EMEA, Arthrex GmbH
Erwin-Hielscher-Straße 9, 81249 München
Telefon: +49 (0)89 90 90 05-1247
E-Mail: Anne-Katrin[email protected]
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Original-Content von: Arthrex, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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