Samstag, März 14, 2026

Konzept mit besonderer Perspektive: KVNO Startpraxis stärkt Versorgung und fördert den Nachwuchs / Neues Konzept verbessert die Versorgung vor Ort und macht den Einstieg in die Niederlassung leichter

Düsseldorf (ots) –

Mit der „KVNO Startpraxis“ bringt die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) ein neues Konzept auf den Weg, das die ambulante Versorgung gezielt stärkt: bedarfsorientiert, modern und digital weitergedacht. Ziel ist es, die hausärztliche Tätigkeit im ländlichen Raum attraktiver zu machen – und Ärztinnen und Ärzte beim Einstieg in die Niederlassung zu unterstützen. Den Anfang macht Kleve: Hier wird das Konzept zum 1. April 2026 realisiert.

Konzept ist wichtiger Schritt

Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein, bringt die Besonderheit des neuen Konzeptes auf den Punkt: „Unsere neue Startpraxis geht einige wichtige Schritte weiter – hin zu einer aktiven Gestaltung der Versorgung bei wachsendem Bedarf vor allem in ländlichen Regionen. Die Startpraxis verbindet konsequent Sicherstellungsaufgaben, Nachwuchsförderung und moderne Versorgungsansätze in einem Konzept.“

Um das optimal vorzubereiten schafft die KVNO bestmöglichen Bedingungen in den Praxisräumen zum Beispiel rund um Praxissoftware, digitale Arbeitsabläufe und Patientensteuerung – inklusive Self-Check-In-Terminal, Onlineterminvergabe und Videosprechstunden für die Patienten.

Dr. Bergmann: „KVNO Startpraxis ist Angebot mit Perspektive“

„Mit der Startpraxis schaffen wir ein Angebot mit Perspektive. Wir bauen eine moderne Praxisstruktur auf, die später von Ärztinnen und Ärzten übernommen wird – eng von uns begleitet und mit klarem Fokus auf Selbstständigkeit“, sagt KVNO-Vorstand Bergmann. „Unser Ziel ist es, frühzeitig Strukturen dort zu schaffen, wo der Bedarf wächst – und so die ambulante Versorgung vor Ort langfristig zu stabilisieren.“

Versorgung sichern – Zukunft gestalten

Die „KVNO Startpraxis“ verfolgt drei zentrale Ziele:

1. Sie stärkt die lokale Versorgungsstruktur, insbesondere in ländlichen Regionen.
2. Sie fördert den ärztlichen Nachwuchs durch gezielte Unterstützung beim Einstieg in die ambulante Versorgung
3. Sie denkt Digitalisierung von Anfang an mit – von der Patientensteuerung über Videosprechstunden und Onlineterminvergabe bis zum Self-Check-in-Terminal

Was das Modell besonders macht: Die Startpraxis wird anfangs von der KVNO betrieben – mit dem Ziel, sie mittelfristig zu übergeben. Ärztinnen und Ärzte arbeiten dort zunächst angestellt, werden von der KVNO eng begleitet und sammeln Erfahrungen im Praxisbetrieb – mit moderner Ausstattung und eingespielten Abläufen. Nach dieser Phase übernimmt eine Person oder auch mehrere Kollegen aus dem Team die Leitung und führen die Praxis eigenverantwortlich weiter. So entsteht ein schrittweiser, gut vorbereiteter Übergang in die Selbstständigkeit – mit klarer Perspektive für die Beteiligten.

Mehr Planungssicherheit auch für Kommunen – den Anfang macht Kleve

Die neue Startpraxis bietet Patientinnen und Patienten eine verlässliche hausärztliche Versorgung – direkt vor Ort und langfristig gesichert. Gleichzeitig trägt das Modell so dazu bei, den steigenden medizinischen Bedarf in einer Region frühzeitig aufzufangen. Für die Kommune bedeutet das nicht nur mehr Stabilität, sondern auch eine gezielte Stärkung des ambulanten Angebots im ländlichen Raum. Den Anfang macht im Frühjahr 2026 Kleve. Aktuell laufen noch die Vorbereitungen für den Praxisstart. Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Fachpersonal können sich ab sofort über die KVNO-Homepage (http://www.kvno.de/gmg/job-angebote) bewerben.

Mit der „KVNO Startpraxis“ geht die KV Nordrhein konsequent den nächsten Schritt: hin zu einer proaktiven Gestaltung der zukünftigen Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum.

Pressekontakt:
Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Unternehmenskommunikation
Timo Krupp
Presse & Relations
0211 – 5970 8336
[email protected]
www.kvno.de
Original-Content von: Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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