Dienstag, Mai 17, 2022

Umfrage zum Weltkrebstag: Bevölkerung vertraut innovativen Therapien

München (ots) –

– 84 Prozent der Bevölkerung sagen, neue Behandlungsansätze werden Erfolgsaussichten im Kampf gegen Krebs steigern
– Befragte sind offen für Innovationen und wollen im Fall der Fälle über neue Behandlungsmöglichkeiten informiert werden

Mehr als acht von zehn Deutschen sind überzeugt, dass neue Behandlungsansätze die Erfolgsaussichten im Kampf gegen Krebs verbessern werden. Fast zwei Drittel sehen bereits große Fortschritte in der Krebsforschung und eine positive Entwicklung bei den Heilungschancen. Das ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen zum Weltkrebstag.(1) Aktuelle Entwicklungen in der Krebsforschung zeigen zugleich, dass diese Zuversicht gerechtfertigt ist und dass Therapielücken durch neue Erkenntnisse und innovative Wirkstoffe geschlossen werden können. Beispiele sind gegenwärtige Erfolge in der Lungenkrebsforschung, die zu gezielten Therapien in der klinischen Praxis entwickelt werden konnten.

Unter den bestehenden Therapieansätzen Operation, Bestrahlung und Chemotherapie genießen Operationen das größte Vertrauen in der Bevölkerung (67 Prozent gegenüber jeweils 59 Prozent). Sie bieten aus Sicht der Befragten die besten Erfolgsaussichten mit dem vergleichsweise geringsten Risiko von Nebenwirkungen, so die Amgen-Umfrage. Gleichzeitig ist sich die Mehrheit der Befragten sicher, dass innovative Ansätze die Therapiechancen verbessern werden (84 Prozent). Entsprechend stehen 90 Prozent neuen Behandlungsansätzen offen gegenüber und möchten im Falle einer Krebserkrankung von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt auch über diese informiert werden (93 Prozent). Zugleich fordern 82 Prozent, dass neue Therapien schneller auf den Markt kommen. „Die Ergebnisse zeigen das Vertrauen der Bevölkerung in die Forschung und die Offenheit gegenüber medizinischen Innovationen“, sagt Amgen-Geschäftsführer Manfred Heinzer. „Aufgabe des Gesundheitssystems ist es, diese Erwartungen zu erfüllen und allen Patientinnen und Patienten den Zugang zu den neuesten Krebstherapien zu ermöglichen.“

Neben verbesserten Therapiechancen erkennt die Bevölkerung auch Fortschritte in der Krebsforschung: Zwei Drittel der Befragten sehen Verbesserungen bei der Früherkennung (66 Prozent), der Diagnostik (65 Prozent) und dem Verständnis der genetischen Grundlagen von Krebs (64 Prozent). Zudem bewerten 61 Prozent die Entwicklung maßgeschneiderter, individueller Therapien als besondere Leistung der Forschung. Solche gezielten Therapien nehmen in der heutigen Arzneimittelentwicklung eine wachsende Bedeutung ein. Sie richten sich gegen eine spezifische Mutation, wie z.B. die KRAS G12C-Mutation, die vor allem bei Lungenkrebs, aber auch bei Darmkrebs und bei weiteren soliden Tumoren vorkommt. Über 40 Jahre wurde die KRAS-Mutation erforscht, bis ein Ansatz gefunden wurde: Die Forschenden entdeckten eine Furche am veränderten Protein, an die ein Wirkstoff binden und dieses hemmen kann.

Jedes Jahr erkranken fast 500.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs. Die häufigsten Krebsarten sind Lungen-, Darm-, Brust- und Prostatakrebs. Aufgrund der demografischen Entwicklung rechnet das Robert Koch-Institut zwischen 2015 und 2030 mit einem Anstieg der Krebsneuerkrankungen um rund 23 Prozent.(2) Die weite Verbreitung von Krebs hat auch zur Folge, dass 68 Prozent der Teilnehmer:innen der aktuellen Umfrage in ihrem Umfeld bereits Krebserkrankungen erlebt haben – die Hälfte sogar im engeren Familien- und Freundeskreis.

Zur Studie

Für die Studie zur Krebsmedizin wurden 1.000 Deutsche im Auftrag von Amgen repräsentativ befragt. Die Befragung führte das Marktforschungsunternehmen Toluna im Dezember 2021 online durch.

Über Amgen

Amgen ist ein global führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das mit etwa 24.000 Mitarbeitenden in fast 100 Ländern seit über 40 Jahren vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit rund 750 Mitarbeitenden jeden Tag daran, Patient:innen zu helfen. Weltweit profitieren jährlich Millionen von Menschen mit schweren oder seltenen Erkrankungen von unseren Therapien. Unsere Arzneimittel werden in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt. Neben Originalpräparaten beinhaltet unser Portfolio auch Biosimilars. Wir verfügen über eine vielfältige Pipeline. www.amgen.de

Referenzen

1. Amgen-Studie zur Krebsmedizin, Marktforschungsinstitut Toluna, Dezember 2021
2. Robert Koch-Institut, Krebs in Deutschland für 2017/2018, Berlin 2021

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Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit beträchtlichen Risiken und Unwägbarkeiten behaftet, einschließlich der nachfolgend genannten und in den von Amgen eingereichten Security and Exchange Commission-Berichten näher beschriebenen. Dazu gehört auch unser jüngster Jahresbericht auf dem Formblatt 10-K sowie nachfolgende Periodenberichte auf den Formblättern 10-Q und Form 8-K. Sofern nichts anderes angegeben ist, trifft Amgen diese Aussagen zum vermerkten Datum und verpflichtet sich nicht dazu, in diesem Dokument enthaltene zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, wenn neue Informationen vorliegen, Ereignisse eintreten oder aufgrund anderer Gründe.

Für zukunftsgerichtete Aussagen kann keine Garantie übernommen werden und tatsächliche Ergebnisse können von den erwarteten abweichen. Unsere Ergebnisse werden dadurch beeinflusst, wie erfolgreich wir neue und bestehende Produkte im In- und Ausland vermarkten. Sie hängen von klinischen und regulatorischen Entwicklungen ab, die aktuelle und zukünftige Produkte betreffen, von der Umsatzsteigerung bei kürzlich eingeführten Produkten, vom Wettbewerb mit anderen Produkten (einschließlich Biosimilars), von Problemen oder Verzögerungen bei der Herstellung unserer Produkte sowie von globalen Wirtschaftsbedingungen. Darüber hinaus wird der Vertrieb unserer Produkte vom Preisdruck, der Wahrnehmung in der Politik und der Öffentlichkeit und von den Erstattungsrichtlinien der privaten und gesetzlichen Krankenkassen sowie Regierungsbehörden und Managed Care Provider beeinflusst und kann zudem von Entwicklungen bei gesetzlichen Bestimmungen, klinischen Studien und Richtlinien sowie nationalen und internationalen Trends zur Eindämmung von Kosten im Gesundheitswesen beeinflusst werden. Überdies unterliegen unsere Forschungs- und Testarbeit, unsere Preisbildung, unser Marketing und andere Tätigkeiten einer starken Regulierung durch in- und ausländische staatliche Aufsichtsbehörden. Wir oder andere könnten nach der Markteinführung unserer Produkte und Medizinprodukte Sicherheits- oder Herstellungsprobleme oder Nebenwirkungen feststellen. Unser Unternehmen könnte von behördlichen Untersuchungen, Rechtsstreitigkeiten und Produkthaftungsklagen betroffen sein. Darüber hinaus könnte unser Unternehmen von neuen Steuergesetzen betroffen sein, die zu erhöhten Steuerverbindlichkeiten führen. Für den Fall, dass wir unseren Verpflichtungen aus der mit den US-Regierungsbehörden geschlossenen Vereinbarung zur Unternehmensintegrität nicht nachkommen, drohen beträchtliche Sanktionen. Außerdem könnte der Schutz für unsere Produkte und Technologie, der durch angemeldete und erteilte Patente sichergestellt wird, von unseren Mitbewerbern angegriffen, außer Kraft gesetzt oder unterlaufen werden. Zudem könnten wir in aktuellen oder zukünftigen Rechtsstreitigkeiten unterliegen. Wir führen einen Großteil unserer kommerziellen Fertigung in wenigen Schlüsselbetrieben, unter anderem in Puerto Rico, durch und sind darüber hinaus bei unseren Herstellungsaktivitäten teilweise von Dritten abhängig. Lieferengpässe können den Vertrieb bestimmter aktueller Produkte und die Entwicklung von Produktkandidaten beschränken. Für die Entwicklung mancher unserer zukünftigen Produkte und für die Vermarktung und den Vertrieb mancher unserer Handelsprodukte setzen wir auf die Zusammenarbeit mit Dritten. Zudem stehen wir bezüglich vieler der von uns vermarkteten Produkte sowie in Bezug auf die Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte in Konkurrenz zu anderen Unternehmen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten und die Indikationserweiterung für bestehende Produkte kann nicht garantiert werden, und der Schritt vom Konzept zum Produkt ist nicht gesichert. Daher kann nicht dafür garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat oder die Indikationserweiterung eines bestehenden Produktes erfolgreich sein und vermarktet werden wird. Des Weiteren werden manche Rohstoffe, Medizinprodukte und Komponenten für unsere Produkte ausschließlich von Drittanbietern geliefert. Einige unserer Vertriebspartner, Kunden und Kostenträger haben erheblichen Einfluss auf ihre Verkaufsverträge mit uns. Die Entdeckung signifikanter Probleme mit einem Produkt, das einem unserer Produkte ähnelt, kann auf eine gesamte Produktklasse zurückfallen und den Vertrieb der betreffenden Produkte, unser Unternehmen und unser Betriebsergebnis stark beeinträchtigen. Die Akquisition anderer Unternehmen oder Produkte unsererseits sowie unsere Anstrengungen zur Eingliederung aufgekaufter Betriebe kann fehlschlagen. Wir sind immer stärker von IT-Systemen, Infrastruktur und Datensicherheit abhängig. Technische Ausfälle, Cyberangriffe oder Verstöße gegen Datensicherheit können die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit unserer Systeme und unserer Daten beeinträchtigen. Unser Aktienkurs schwankt und kann von unterschiedlichsten Ereignissen beeinflusst werden. Unser Geschäftserfolg kann die Zustimmung unseres Verwaltungsrats zur Ausschüttung einer Dividende sowie unsere Fähigkeit zur Zahlung einer Dividende oder zum Rückkauf unserer Stammaktien beschränken. Möglicherweise gelingt es uns nicht, Geld zu günstigen Konditionen am Kapital- und Kreditmarkt aufzunehmen oder überhaupt Geld aufzunehmen.

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Pressekontakt:
Bernadette Sonner
E-Mail: [email protected]
Telefon: 089-149096-1613
Original-Content von: Amgen GmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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