Mittwoch, Oktober 23, 2024

Organspende: Antworten auf die wichtigsten Fragen

Baierbrunn (ots) –

Wer kommt als Organspender in Frage? Hat man als potenzieller Spender Nachteile im Falle einer notwendigen Behandlung zu befürchten? Wo gibt es Informationen? Und warum sollte jeder von uns über einen Organspendeausweis nachdenken? In der aktuellen Ausgabe klärt das „HausArzt-PatientenMagazin“ zu diesen und anderen wichtigen Fragen auf.

Organspende rettet Leben – und deswegen legt das Magazin in Kooperation mit dem Hausärzteverband sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) höchsten Wert darauf, die Menschen umfassend zu informieren. Wichtig zu wissen: Ein Mensch kommt nur dann als Organspender in Frage, wenn im Krankenhaus in einer streng reglementierten Untersuchung der Hirntod festgestellt wird. Das Verfahren ist in den Richtlinien der Bundesärztekammer geregelt. Unabhängig voneinander müssen zwei erfahrene Fachärzte den unumkehrbaren Ausfall der Hirnfunktionen festgestellt haben. Einer muss Facharzt für Neurologie oder Neurochirurgie sein. Vor der Organentnahme muss nachgewiesen sein, dass keine Chance besteht, dass die Person wieder zu Bewusstsein kommt.

Übrigens: Nur, wer zu Lebzeiten seine Entscheidung dokumentiert hat, kommt als Organspender in Betracht. Ist diese nicht bekannt, werden Angehörige gefragt. Diese Last bleibt erspart, wenn es einen Organspendeausweis gibt. Darauf können auch individuelle Wünsche vermerkt werden, etwa die Ausnahme bestimmter Organe oder Gewebe von einer Spende.

Wer Fragen hat, kann sich an seine hausärztliche Praxis wenden. „Das langjährige Vertrauensverhältnis ist dafür ideal. Die geschützte Arzt-Patienten-Kommunikation, das Gefühl, sich frei äußern zu können, und dass es Raum für Ängste gibt. Schließlich geht es um den Tod“, sagt Dr. Markus Beier, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes und Facharzt für Allgemeinmedizin.

Auf dem Titel der aktuellen Ausgabe des „HausArzt-PatientenMagazin“ gibt es den Organspendeausweis zum Heraustrennen.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das „HausArzt-PatientenMagazin“ gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe III/2023 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

Pressekontakt:
Julie von Wangenheim, Leitung Unternehmenskommunikation
Katharina Neff-Neudert, PR-Manager
Tel.: 089/744 33-360
E-Mail: presse@wubv.de
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Original-Content von: Wort & Bild Verlagsgruppe – Gesundheitsmeldungen, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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