Montag, Februar 2, 2026

Misteltherapie bei Krebs: Studie aus den USA zeigt vielversprechende Ergebnisse

Hamburg (ots) –

Eine Misteltherapie gilt in deutschsprachigen Ländern als gut untersuchte Maßnahme zur besseren Verträglichkeit der Krebstherapie. Nun wird die Therapie auch in den USA intensiver beforscht: Eine Studie der Johns Hopkins University zeigt vielversprechende Ergebnisse.

Das Sidney Kimmel Comprehensive Cancer Center der Johns Hopkins University School of Medicine rangiert auf Platz 8 der renommiertesten onkologischen Zentren weltweit.[1] Diese Universität hat eine Studie zur Anwendung der Misteltherapie abgeschlossen und vor wenigen Wochen veröffentlicht. Untersucht wurde primär die Sicherheit der Therapie. Behandelt wurden Patient:innen in fortgeschrittenen Krebsstadien, die bereits mehrere konventionelle Krebstherapien erhalten hatten. Dabei hat sich das eingesetzte Mistelpräparat bis zur erreichten Maximaldosis als gut verträglich erwiesen. Darüber hinaus fanden die Forschenden Hinweise darauf, dass sich die Lebensqualität und der Krankheitsverlauf bei den Krebspatient:innen verbessern könnten. In den Studienergebnissen sehen die Forschenden gutes Potenzial zur Fortsetzung ihrer Mistelstudien. Ein wichtiger Schritt, um amerikanischen Krebspatient:innen die Misteltherapie durch Zulassung der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zu ermöglichen. Dass die Studie umgesetzt werden konnte, ist dem persönlichen Engagement von Ivelisse Page zu verdanken, die mit Unterstützung der Misteltherapie im Jahr 2008 ihre eigene Krebserkrankung überwinden konnte – es war für das Johns Hopkins Cancer Center die erste Behandlung mit dieser Therapieform. Aufgrund der positiven Erfahrung startete man die Mistelstudie 2014 mit Unterstützung der von Ivelisse Page gegründeten Non-Profit-Organisation „Believe Big“. Die Organisation unterstützt Krebsbetroffene und finanziert Projekte durch Spenden, so wie die vorliegende universitäre Studie.

[1] https://www.newsweek.com/rankings/worlds-best-specialized-hospitals-2023

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Quelle: ots

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