Freitag, Dezember 9, 2022

Ganz im Zeichen des Movember: Astellas Pharma präsentiert aktuelle Umfrage zum Thema Prostatakrebsvorsorge

München (ots) –

– Astellas Pharma initiiert repräsentative Umfrage von über 1.000 deutschen Männern ab 45 Jahren zum Thema Prostatakrebsvorsorge

– 20 % der Befragten hat sich noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt; jedoch: zwei Drittel haben sich bereits zum Thema Vorsorge beschäftigt – die Mehrheit davon hatte auch bereits mindestens eine Untersuchung

– Die Mehrheit der deutschen Männer ab 45 Jahren nimmt mindestens alle zwei Jahre einen Termin zur Prostatakrebsvorsorge wahr

– Wichtigster Grund für die Prostatakrebsvorsorge ist der hohe Stellenwert der Gesundheit, gefolgt von der Angst vor dem Krebs und der Verantwortung gegenüber der eigenen Familie

– Häufigster Grund, nicht zur Prostatakrebsvorsorge zu gehen, ist das Fehlen von Beschwerden, gefolgt von der Angst vor der Gewissheit bzw. Respekt vor der Untersuchung selbst

– Mehr als die Hälfte wurde bereits auf Prostatakrebsvorsorge hingewiesen – am häufigsten vom Arzt; aber: 32 % der Befragten wurden dagegen noch nie auf die Vorsorgeuntersuchung aufmerksam gemacht.

Den alljährlichen Awareness-Monat „Movember“, nutzt Astellas Pharma dieses Jahr dafür, um auf die Vorsorge des Prostatakarzinoms aufmerksam zu machen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen gemeinsam mit einem Markt- und Meinungsforschungsinstitut über 1.000 Männer ab 45 Jahren in Deutschland zu genau diesem Thema befragt. Ein Ergebnis: Jeder Fünfte der Befragten hat sich tatsächlich noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt, obwohl mehr als die Hälfte bereits darauf hingewiesen wurden – am häufigstem vom eigenen Arzt.

Immer noch die häufigste Krebserkrankung beim Mann

Prostatakrebs ist in Deutschland mit weit 60.000 Neudiagnosen1 jährlich die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Wenn sie aber rechtzeitig erkannt wird, stehen die Chancen auf vollständige Heilung sehr gut.1 Trotzdem sterben immer noch 15.000 Patienten jährlich daran1 – zu viele. Es ist anzunehmen, dass die Vorsorgeuntersuchung noch immer ein heikles, mit Scham behaftetes Thema ist.

Wie sich in den Ergebnissen der Umfrage zeigt, haben sich tatsächlich 30 % der Männer in Deutschland, die 45 Jahre oder älter sind, noch nie mit dem Thema bewusst auseinandergesetzt. Die Umfrage sagt aber auch, dass zwei Drittel sich bereits mit der Prostatakrebsvorsorge beschäftigt haben – 54 % davon hatten auch schon mindestens eine Untersuchung und das mindestens alle zwei Jahre.

Eigene Gesundheit vs. Bequemlichkeit?

Die Hälfte der Befragten haben angegeben, schon bei der Prostatavorsorge gewesen zu sein. 68 % davon haben dies insbesondere getan, da ihnen ihre eigene Gesundheit sehr am Herzen liegt. Weitere 38 % der Befragten, die schon eine Prostatavorsorge hatten, gaben aber auch Angst vor einer Krebserkrankung als Grund and und legen daher viel Wert auf eine Früherkennung – denn die Heilungschancen werden so um ein Vielfaches gesteigert.1 Was die Umfrage aber auch hervorbringt: Sehr viele Männer (30 %) möchten mit einem Vorsorgetermin auch Verantwortung für sich selbst, die eigene Gesundheit und für ihre Familie übernehmen.

Im Gegensatz dazu haben um die 30 % aller Befragten geäußert, warum sie nicht zur Prostatakrebsvorsorge gehen. Dabei wird das in vielen Köpfen verankerte, typische Männer-Klischee wohl bestätigt: „Mit tut nix weh, ich habe keine Beschwerden“ war der häufigste Grund (41 %). Auf Platz zwei liegen folgende Gründe gleich auf, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen möchten 20 % der Befragten, die zu keiner Vorsorge gehen, nicht wissen, dass sie eine Krankheit haben bzw. möchten sie sich nicht mit einer möglichen Diagnose auseinandersetzen. Zum anderen zeigt sich aber auch (20 %), dass Respekt oder gar Angst vor der Untersuchung an sich ein präsentes Thema ist.

Noch mehr Aufklärung und regelmäßige Kommunikation kann ein Schlüssel sein

„Ich würde mir wünschen, dass man eine Vorsorgeuntersuchung näher vorstellt, weil man sich darüber so viele Gedanken macht“ oder „Es müsste einen ähnlichen Stellenwert in der Öffentlichkeit erreichen, wie Brustkrebs bei Frauen. Ärzte müssten pro-aktiv drauf hinweisen“, sind zwei beispielhafte Kommentare von den Befragten. Es wurde aber insgesamt deutlich, dass die Ärzt:innen eine entscheidende Rolle spielen bei der Entscheidung der Männer eine Prostatakrebsvorsorge wahrzunehmen. Denn knapp die Hälfte erhält die Erinnerung von ihrem Arzt/ihrer Ärztin. Auf der anderen Seite gab knapp ein Drittel der Befragten an, dass sie bisher von niemandem dazu näher informiert wurden.

„Die Umfrageergebnisse und Kommentare zeigen, dass es an einer für jeden verständlichen Aufklärung ohne große Verwendung von Fachbegriffen und Fremdwörtern, fehlt. Viele Männer äußern den Wunsch, dass weiterhin Ärzt:innen – und auch Krankenkassen – rechtzeitig darüber informieren, sobald zu dieser Untersuchung geraten wird. Sie wollen dabei aber nicht nur über die Krankheit, sondern auch über das Vorgehen bei der Diagnostik und mögliche Untersuchungswege aufgeklärt werden“, kommentiert Gudrun Mächler, Medical Director Astellas Pharma in Deutschland, die Ergebnisse.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Website von Astellas Pharma: https://www.astellas.com/de/presse/themen-hintergruende/prostatakrebs.

Zur Umfrage „Vorsorge bei deutschen Männern ab 45 Jahren“

Die im Auftrag von Astellas durchgeführte Umfrage zielte auf das Vorsorgeverhalten von deutschen Männern ab 45 Jahren, mit dem Schwerpunkt auf Prostatakrebs, ab. Im Rahmen der Umfrage wurden 1.020 Männer mithilfe des Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov befragt. Die Umfrage basiert auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panel Deutschland. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für Männer in Deutschland ab 45 Jahren. Der Erhebungszeitraum lag zwischen dem 5. und 10. Oktober 2022.

Über Astellas

Astellas Pharma GmbH, München, ist die deutsche Tochtergesellschaft der weltweit tätigen Astellas Pharma Inc., mit Sitz in Tokio. Die europäische Zentrale, Astellas Pharma Europe Ltd. befindet sich in London, UK. Als forschendes Pharmaunternehmen hat sich Astellas dem Ziel Changing Tomorrow verschrieben: Aus innovativer Wissenschaft echten Mehrwert für Patient:innen und deren Angehörige schaffen. Dabei konzentriert sich Astellas mit seinem Forschungsansatz auf Therapiegebiete, in denen es einen ungedeckten medizinischen Bedarf gibt. Wir wollen die Zukunft im Gesundheitswesen mitgestalten. Hierfür bauen wir Partnerschaften und Netzwerke mit anderen Unternehmen auf, die diese Vision teilen. Bei der Forschung und Entwicklung neuartiger Arzneimittel fokussiert sich Astellas auf die Therapiegebiete Onkologie, Urologie, Nephrologie und Transplantation. www.astellas.com/de.

Referenzen

1. RKI: Krebs in Deutschland: https://ots.de/xgQHt0. Seite 106. Letzter Zugriff: Oktober 2022.

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E-Mail: [email protected]
www.astellas.com/de

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Quelle: ots

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