Donnerstag, Januar 8, 2026

Gute Verbesserung! Das erste Bürgergutachten Gesundheit ist gestartet

Berlin (ots) –

Seit Anfang dieser Woche mischen sich Bürger*innen aktiv in die Gesundheitspolitik ein. Parallel in den vier Städten Mannheim, Cottbus, Bremen und Dortmund ist am Montag und Dienstag das erste deutsche Bürgergutachten Gesundheit gestartet: Rund 180 zufällig ausgewählte Bürger*innen haben sich angemeldet und werden in insgesamt sieben Planungszellen in den nächsten zwei Wochen über die Zukunft unseres Gesundheitswesens diskutieren. In Auftrag gegeben haben das Bürgergutachten Gesundheit die Bürger- und Patientenverbände GESUNDHEIT AKTIV e.V. und NATUR UND MEDIZIN e.V.. Schirmherr ist Franz Müntefering. „Das Bürgergutachten soll helfen, die Prioritäten gesundheitspolitischer Entscheidungen in den nächsten Jahren klarer zu sehen und unser Gesundheitssystem neu zu denken: aus Sicht der Bürger*innen und Patient*innen,“ sagt der Initiator und geschäftsführende Vorstand von GESUNDHEIT AKTIV, Dr. Stefan Schmidt-Troschke. „Nur so können wir unser Gesundheitssystem zukunftsfähig und krisenfest machen.“ Für die unabhängige Durchführung ist das nexus-Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung verantwortlich. „Uns ist wichtig, dass der gesamte Planungs- und Entscheidungsprozess durch ein neutrales Institut gesteuert wird, um höchsten inhaltlichen und methodischen Qualitätsansprüchen zu genügen und ein ergebnisoffenes Gutachten zu gewährleisten“, betont Dr. Anna Paul, Vorstandsvorsitzende des Vereins Natur und Medizin.

Breites Themenspektrum

In insgesamt 11 Arbeitseinheiten haben die Bürger*innen die Möglichkeit, Missstände zu benennen, ihre Erfahrungen einzubringen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Dabei reicht das inhaltliche Spektrum von der Herausforderung chronischer Erkrankungen über den Stellenwert von Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung, den Potentialen eines patientenzentrierten Ansatzes in der ambulanten und stationären Versorgung bis zu Fragen der Finanzierung bzw. Erstattung. Ein weiterer Aspekt ist der Stellenwert naturmedizinischer und konventioneller Behandlungsformen in der Versorgung. Jede thematische Einheit wird von verschiedenen Expert*innen mit Impulsvorträgen eingeleitet. Im Anschluss beraten die Teilnehmer*innen auf der Basis zielgerichteter Fragen in wechselnden Kleingruppen. Erste Ergebnisse sollen Anfang Oktober, rechtzeitig zu Beginn der Koalitionsverhandlungen, vorliegen, die offizielle Übergabe des gesamten Bürgergutachtens an die Politik ist für November geplant.

Diskussionsrunde mit Gesundheitspolitiker*innen

Am 23. September haben die Teilnehmer*innen der Planungszellen die Gelegenheit, mit gesundheitspolitischen Expert*innen der im Bundestag vertretenen Parteien direkt ins Gespräch zu kommen. Über diesen Youtube-Link können auch Pressevertreter*innen sowie weitere Interessierte die Diskussion verfolgen und selbst Fragen an die Politiker*innen stellen: https://www.youtube.com/watch?v=b7FKs7gaGD8

Weitere Informationen unter

http://www.gesundheit-aktiv.de/buergergutachten

Aktuelles auf instagram @buergergutachtengesundheit und auf youTube www.youtube.com/hashtag/buergergutachtengesundheit

Pressekontakt:
Dr. Sandra Giannakoulis-Markus
GESUNDHEIT AKTIV e. V.
[email protected]
Telefon: 030.695 68 72-0
Original-Content von: GESUNDHEIT AKTIV e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Mehr vom Autor

Zusatzbeitrag erhöht? Jetzt lohnt sich der Blick auf Osteopathie-Leistungen

Wiesbaden (ots) - Neue Zusatzbeiträge zum Jahreswechsel 2025/2026 verunsichern viele gesetzlich Versicherte. Steigende Kosten werfen die Frage...

Deutschland kann gesund – und will mehr: Mehrheit fordert Schulfach „Gesundheit“ als Schlüssel für ein langes, selbstbestimmtes Leben

Hamburg (ots) - Zu Jahresbeginn nehmen sich viele Menschen vor, mehr für ihre Gesundheit zu tun -...

Natur wirkt – Europas Kurorte als Zukunft der Gesundheit

Brüssel (ots) - Gesundes Altern, wirksame Prävention und gesellschaftliche Resilienz zählen zu den größten Herausforderungen unserer Zeit....

Unterrichtsqualität und schulisches Wohlbefinden hochbegabter Jugendlicher: Karg-Stiftung fördert Forschungsprojekt im William Stern Programm an der Universität Leipzig

Frankfurt am Main (ots) - Mit dem William Stern Programm fördert die Karg-Stiftung ein neues Forschungsprojekt zur...

Ähnliche Artikel

Advertismentspot_img

Neueste Beiträge

Zusatzbeitrag erhöht? Jetzt lohnt sich der Blick auf Osteopathie-Leistungen

Wiesbaden (ots) - Neue Zusatzbeiträge zum Jahreswechsel 2025/2026 verunsichern viele gesetzlich Versicherte. Steigende Kosten werfen die Frage auf: Bleibe ich bei meiner Krankenkasse -...

Deutschland kann gesund – und will mehr: Mehrheit fordert Schulfach „Gesundheit“ als Schlüssel für ein langes, selbstbestimmtes Leben

Hamburg (ots) - Zu Jahresbeginn nehmen sich viele Menschen vor, mehr für ihre Gesundheit zu tun - das Potenzial dafür ist da. Laut repräsentativer...

Natur wirkt – Europas Kurorte als Zukunft der Gesundheit

Brüssel (ots) - Gesundes Altern, wirksame Prävention und gesellschaftliche Resilienz zählen zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Europa verfügt dafür über einen oft unterschätzten...