Neuwied (ots) –
Zwar scheint der Alltag wie gewohnt zu laufen, doch innerlich fühlen sich viele Frauen dauerhaft erschöpft, antriebslos und auffällig kälteempfindlich. Trotz warmer Kleidung bleiben Hände und Füße kalt, selbst in beheizten Räumen stellt sich kein echtes Wärmegefühl ein. Einfach nur die Folge von Stress, eine hormonelle Phase oder persönliche Eigenheit? Ganz so einfach ist es nicht, denn oftmals steckt ein klares biologisches Warnsignal dahinter. Was aber hat es damit im Detail auf sich?
Beruf, Familie und soziale Verpflichtungen werden in aller Regel zuverlässig gemeistert, auch wenn die eigene Energie dafür immer knapper wird. So haben Frauen gerade in der Lebensmitte immer wieder mit Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen oder zyklischen Beschwerden zu kämpfen. Probleme, die meist isoliert betrachtet und als „normal“ abgetan werden. Besonders das ständige Frieren gilt als Nebensächlichkeit – als Alterserscheinung oder Ausdruck von Stress. Auch Blutuntersuchungen liefern oft nur unauffällige Ergebnisse, insbesondere im Bereich der Schilddrüse. „Doch genau hier beginnt das Problem: Wenn Laborwerte keinen klaren Befund zeigen, geraten subjektive Beschwerden schnell in den Hintergrund. Werden diese Warnsignale aber daurerhaft ignoriert, gewöhnt sich der Körper an einen Energiesparmodus, der langfristig Erschöpfung, hormonelle Dysbalancen und eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität nach sich ziehen kann“, erklärt Martina Leukert, Mitgründerin von Supplera und Expertin für hormonelle Frauengesundheit.
„Die einzig sinnvolle Lösung besteht demnach darin, den Körper nicht länger zu übergehen und seine Signale stattdessen systematisch zu verstehen“, fügt sie hinzu. Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Martina Leukert intensiv mit Stoffwechsel-, Schilddrüsen- und Energieprozessen und kennt die Situation vieler Frauen aus eigener Erfahrung. Trotz jahrelanger ärztlicher Betreuung blieb ihre eigene Schilddrüsenunterfunktion lange unentdeckt – ein Wendepunkt, der zu einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit Nährstoffen, Hormonwirkungen und zellulärer Energieproduktion führte. Heute verbindet sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit alltagsnaher Aufklärung und zeigt, warum insbesondere die Körpertemperatur ein ehrlicher Marker für die tatsächliche Stoffwechselkraft ist. Statt Symptome isoliert zu betrachten, setzt Martina Leukert auf Ursachenverständnis und messbare Zusammenhänge. Was die entsprechenden Hintergründe ständigen Frierens sind und welche Rolle die eigene Körpertemperatur wirklich spielt, verrät sie hier.
Problemanalyse und Hintergrund: Frieren als biologisches Feedback verstehen
Ein übermäßig häufiges Kältegefühl ist keineswegs nur ein Lifestyle-Problem und sicher keine Frage persönlicher Belastbarkeit. Vielmehr spiegelt es die Fähigkeit der Zellen wider, ausreichend Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP) zu produzieren. Eine dauerhaft niedrige Körpertemperatur weist dabei auf eine reduzierte Stoffwechselaktivität hin – selbst dann, wenn Blutwerte im Normbereich liegen. So können Schilddrüsenhormone im Blut zwar ausreichend vorhanden sein, entfalten ihre Wirkung jedoch nicht zwingend auf Zellebene.
Stressbedingte Cortisol-Dominanz hemmt zudem die Umwandlung des inaktiven Schilddrüsenhormons T4 in das aktive T3. Hinzu kommen hormonelle Umbruchphasen, sinkende Progesteronspiegel und überlastete Mitochondrien, die durch Nährstoffmängel und chronischen Stress an Leistungsfähigkeit verlieren. Besonders Frauen zwischen 35 und 55 geraten so schleichend in einen Zustand energetischer Unterversorgung. „Frieren ist kein Zufall, sondern ein präzises Feedback des Körpers dafür, dass die innere Energieproduktion nicht mehr ausreicht“, fasst Martina Leukert zusammen.
Körpertemperatur als Marker für den Energiestoffwechsel: Wie sich Energiemangel oder hormonelle Unterversorgung erkennen lassen
Speziell die morgendliche Körpertemperatur bietet einen einfachen, alltagstauglichen Einblick in die Stoffwechselkraft. Werte um 36,8 Grad Celsius gelten hierbei als physiologischer Normalbereich. Temperaturen zwischen 35,8 und 36,2 Grad deuten bereits auf einen verlangsamten Energiestoffwechsel hin, während Werte unter 35,8 Grad häufig mit deutlichem Energiemangel oder hormoneller Unterversorgung einhergehen.
Gemessen wird idealerweise direkt nach dem Aufwachen sowie ergänzend nach Mahlzeiten, um die Stoffwechselreaktion zu beurteilen. Auffällig ist, dass Temperaturveränderungen oft schneller sichtbar werden als Laborparameter. Dadurch entsteht erstmals ein greifbares, messbares Feedback, das Frauen hilft, ihren Zustand objektiver einzuordnen. „Die Körpertemperatur lügt nicht. Sie zeigt unmittelbar, wie leistungsfähig der Stoffwechsel tatsächlich ist“, betont Martina Leukert.
Zurück zu echter Normalität: So werden Ernährung und Nährstoffe zu entscheidenden Stellschrauben
Eine stabile Körpertemperatur setzt immer eine funktionierende zelluläre Energieproduktion voraus. Dafür spielen bestimmte Nährstoffe eine zentrale Rolle:
– Vitamin A unterstützt die Wirkung von Schilddrüsenhormonen auf Zellebene und ist an der Aktivierung der Hormonrezeptoren beteiligt.
– Selen ist essenziell für Enzyme, welche die Umwandlung von T4 zu T3 ermöglichen.
– Omega-3-Fettsäuren verbessern die Fluidität der Zellmembranen und fördern die mitochondriale Funktion.
– Magnesium ist unverzichtbar für die ATP-Produktion, die Stressregulation und die Wärmebildung.
Hinzu kommen essenzielle Aminosäuren als Bausteine für Hormone, Enzyme und Muskulatur. Eine intakte Darmgesundheit bildet die Grundlage für Nährstoffaufnahme, Hormonaktivierung und Entzündungsreduktion. „Ohne diese Basis kann selbst eine scheinbar gesunde Ernährung den Energiemangel nicht ausgleichen“, verrät Martina Leukert.
Fazit: Der Weg zurück zu Energie und Wärme
Wird das Frieren als verständliches Körpersignal neu eingeordnet, verändert sich der Blick auf die eigenen Beschwerden grundlegend. Anstelle von Durchhalten und Selbstzweifeln entsteht Handlungsspielraum. Durch gezielte Ernährung, regelmäßige Mahlzeiten, ausreichende Proteinzufuhr und die Bevorzugung warmer Speisen lässt sich der Stoffwechsel schrittweise stabilisieren. Die Reduktion entzündungsfördernder Fette, der bewusste Umgang mit Kaffee und die Unterstützung hormoneller Prozesse durch naturbelassenes Salz tragen zusätzlich zur Entlastung bei.
Frauen gewinnen so Kontrolle zurück, erleben mehr Wärme, mentale Klarheit und Energie. Der Körper wird nicht länger als Gegner wahrgenommen, sondern als Kommunikationspartner, dessen Signale Orientierung geben. „Nur wer endlich anfängt, den Energiestoffwechsel gezielt zu unterstützen, schafft die Grundlage für nachhaltige Vitalität“, so Martina Leukert abschließend.
Sie haben ebenfalls mit ständigem Frieren zu kämpfen und wollen die Ursachen dafür verstehen sowie eine passende Lösung finden? Dann melden Sie sich jetzt bei Martina Leukert (https://www.supplera.de/) und lassen Sie sich individuell beraten!
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Quelle: ots


