Montag, Mai 20, 2024

Ministerin Heike Werner spendet Vollblut / Vorbilder motivieren zur Blutspende

Leipzig (ots) –

Im Sommer gehen aufgrund der Ferienzeit die Zahl der Blut- und Plasmaspenden zurück. Das stellt Krankenhäuser, Kliniken und Blutbanken immer wieder vor große Probleme: Die medizinische Versorgung droht an ihre Grenzen zu stoßen. Prominente, die Blut oder Plasma spenden, sind immer wieder Vorbilder und leisten einen großen Beitrag zur Motivation der Bevölkerung. Daher freut sich der Blut- und Plasmaspendedienst Haema besonders über namhafte Spender aus der Politik: Die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner hat in Erfurt Vollblut gespendet.

Aktuell haben sich Bestände an Blutprodukten spürbar verringert. Der tägliche Bedarf an aus Blutspenden hergestellten Produkten ist jedoch hoch, unter anderem für Operationen und Unfallopfer mit starkem Blutverlust sowie zur Behandlung von Krebspatienten. Täglich werden 15.000 Blutspenden benötigt, um den Bedarf zu decken.

Jede und jeder ist angesprochen

Jede und jeder Zweite ist im Leben mindestens einmal auf eine Blutspende oder auf ein aus Blut hergestelltes Medikament angewiesen. Gesundheitsministerin Werner sagte während ihrer Vollblutspende: „Wir wissen, dass nur rund drei Prozent der Bevölkerung regelmäßig spenden, aber ein Drittel als Spenderinnen und Spender infrage kommt. Ich kann nur an alle Gesunden appellieren, sich zu informieren und zur Blutspende zu gehen. Und das möglichst regelmäßig. Wir alle können schnell in eine Notlage geraten und dann selbst auf eine Spende angewiesen sein.“

„Engagement für die Gesellschaft“

Zentrumsmanagerin Daniela Sieghart hob insbesondere das Engagement der Spenderinnen und Spender hervor: „Als Gesellschaft sollten wir uns ganz besonders bei denjenigen bedanken, die buchstäblich ihr Blut für andere geben. Viele von uns haben schon einmal Familienangehörige, Freunde oder Bekannte im Krankenhaus besucht, bei denen eine Bluttransfusion notwendig war, oder waren sogar selbst schon auf eine Blutspende angewiesen. Daher möchte ich ganz deutlich sagen: Spenderinnen und Spender sind Lebensretter!“

Dr. med. José Rivero, Transfusionsmediziner und Vorstand bei Haema, sagte: „Wir freuen uns sehr, die Ministerin im Spendezentrum begrüßen zu können. Vorbilder motivieren zur Spende.“ Und er ergänzt: „Unser Ziel ist es, die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Blut- und Plasmaprodukten mit sicherzustellen. Von der Blutspende hat schon fast jeder mal gehört. Die Möglichkeit, Plasma zu spenden, ist weniger bekannt. Dabei sind Plasmaspenden unerlässlich, um beispielsweise Menschen mit einer Immunerkrankung zu helfen. Viele sind auf Plasmapräparate angewiesen.“

Haema ruft alle Spendefähigen auf, zur Spende zu kommen: Jede Spende rettet Leben! In den Haema-Spendezentren wird allen Spenderinnen und Spendern eine Aufwandsentschädigung gewährt.

Wer kann Blut spenden?

Blut spenden können alle Gesunden ab einem Alter von 18 Jahren, mit einem Mindestgewicht von 50 Kilogramm. Erstspender sollten sich bis zum vollendeten 65. Lebensjahr entscheiden, denn das maximale Spendealter für Blutspender ist das vollendete 73. Lebensjahr. Männer dürfen sechsmal im Jahr spenden, Frauen viermal.

Bei der Spende ist lediglich der gültige Personalausweis vorzulegen. Spender und Spenderinnen sollten vor einer Spende ausreichend gegessen und reichlich alkoholfrei getrunken haben – am besten Wasser, Tee oder Säfte. Die Blutspende dauert circa zehn Minuten, eine Plasmaspende etwa 45 Minuten, die Anmeldung und Untersuchung für Erstspender etwa eine dreiviertel Stunde. Haema gewährt allen freiwilligen Spenderinnen und Spendern eine Aufwandsentschädigung nach §10 Transfusionsgesetz, die sich an dem unmittelbaren Aufwand je nach Spendeart orientiert.

Für weitere Informationen zur Blut- und Plasmaspende besuchen Sie bitte www.haema.de. Registrierte Haema-Blutspender können über die App „myHaema“ (verfügbar im Google-Playstore und im Apple Appstore) unkompliziert Termine vereinbaren.

Über Haema

Die Haema AG ist der größte privatwirtschaftliche Blut- und Plasmaspendedienst in Deutschland. Das Unternehmen betreibt bundesweit 41 Blutspendezentren in Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Mit jährlich über einer Million gesammelter Blut- und Plasmaspenden leistet Haema einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Krankenhäusern, Kliniken und Blutbanken sowie zur Herstellung blut- und plasmabasierter Medikamente. Haema beschäftigt bundesweit 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Unternehmenssitz ist in Leipzig, hier befindet sich auch das Hochleistungslabor sowie das Blutverarbeitungs- und Logistikzentrum des Unternehmens. Haema ist ein Partner von Grifols (https://www.grifols.com/de/home), einem weltweit führenden Unternehmen der Gesundheitsbranche, das aus Plasma gewonnene Arzneimittel und andere innovative biopharmazeutische Produkte entwickelt und anbietet. Das bei Haema gesammelte Plasma verarbeitet Grifols zu wichtigen Medikamenten zur Behandlung schwerwiegender, chronischer und lebensbedrohlicher Krankheiten.

Weitere Informationen zu Haema unter: www.haema.de

Link zum Pressebereich mit Presseinformationen und Haema-Podcast: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (haema.de) (https://www.haema.de/unternehmen/pressekontakt/#c781)

Pressekontakt:
Britta Diebel
Haema AG
Landsteinerstraße 1
04103 Leipzig
Fon + 49 (0) 341 478 30 16505
Mobil + 49 (0) 151 2155 1092
Email [email protected]
Original-Content von: Haema Blutspendedienst, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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