Sonntag, April 14, 2024

Hilfsorganisationen der Apothekerinnen und Apotheker sammeln Spenden für bedürftige Menschen in aller Welt

Berlin (ots) –

In der Adventszeit rufen die Hilfsorganisationen der Apothekerinnen und Apotheker die Menschen in Deutschland zu Spenden auf, um die zuweilen prekäre Gesundheitsversorgung von Frauen, Männern und Kindern in aller Welt aufrechtzuerhalten und zu verbessern. In Ländern wie Nepal, Tansania oder Mexiko versorgen sie lokale Apotheken und Krankenstationen mit technischen Geräten und lebenswichtigen Arzneimitteln oder bilden Gesundheitshelferinnen und -helfer sowie pharmazeutische Nachwuchskräfte aus. Seit dem Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine am 24. Februar dieses Jahres konnten die Hilfsorganisationen ihren Teil dazu beitragen, die Arzneimittelversorgung in den vom Krieg gezeichneten Regionen und Kommunen zwischen dem ostukrainischen Charkiw und dem westukrainischen Lwiw zu verbessern.

Mehrere Apothekerhilfswerke sind weltweit im Einsatz. Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. hat allein in den ersten sechs Monaten nach Beginn des Ukraine-Kriegs mehr als 130 Lieferungen mit Medikamenten und Verbandsstoffen in 40 verschiedene Zielorte gebracht. Apotheker helfen e.V. hat dazu beigetragen, dass kürzlich ein Gesundheitszentrum in Mutagata (Uganda) fertiggestellt werden konnte, um dort der Bevölkerung sowohl Basisgesundheits- als auch Geburtshilfe-Leistungen anzubieten. Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e.V. möchte die Deutsche Depressionshilfe unterstützen, da nur eine Minderheit von Menschen mit Depression eine optimale Behandlung erhält. Das Projekt „Eine Dosis Zukunft“ der Apothekerkammer Westfalen-Lippe und der Kindernothilfe engagiert sich seit 2009 in den Slums der indischen Metropole Kalkutta, um dort Kinder gegen Masern, Mumps, Röteln, Polio und Diphterie zu impfen. SAFE – Sächsische Apotheken für Entwicklungszusammenarbeit e. V. will pharmazeutische Hilfeleistungen für gesundheitlich benachteiligte Menschen fördern. So sollen Tuberkulose- und HIV/AIDS-Erkrankte in Namibia besser versorgt werden.

Mehr Informationen unter https://www.abda.de/ueber-uns/gesellschaftliches-engagement/hilfsorganisationen/

Pressekontakt:
Dr. Ursula Sellerberg, Stv. Pressesprecherin, 030 4000 4134, [email protected] Splett, Stv. Pressesprecher, 030 4000 4137, [email protected]
Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Mehr vom Autor

NAKO Gesundheitsstudie: Studienzentren laden NAKO Teilnehmende zur dritten Untersuchung ein

Heidelberg (ots) - Ab Mai starten die Studienzentren der NAKO Gesundheitsstudie die nächste Folgeuntersuchung. Die Teilnehmenden der...

NAKO untersucht den Zugang zur medizinischen Versorgung von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund

Heidelberg (ots) - Ein nicht befriedigter Bedarf an medizinischen Leistungen kann die Gesundheit negativ beeinträchtigen. Forschende unter...

Die Reform gestalten, statt Ankündigungen verwalten! / Appell des 44. DPT an Bundesminister Lauterbach

Würzburg (ots) - Zum Auftakt des 44. Deutschen Psychotherapeutentages (DPT), der am 12. und 13. April in...

Neue Podcaststaffel Siege der Medizin: Andrea Sawatzki präsentiert Gamechanger in der Medizingeschichte

Baierbrunn (ots) - Der beliebte gesundheit-hören-Podcast zu Meilensteinen der Medizingeschichte startet in Staffel 3 mit neuer Erzählerin...

Ähnliche Artikel

Advertismentspot_img

Neueste Beiträge

NAKO Gesundheitsstudie: Studienzentren laden NAKO Teilnehmende zur dritten Untersuchung ein

Heidelberg (ots) - Ab Mai starten die Studienzentren der NAKO Gesundheitsstudie die nächste Folgeuntersuchung. Die Teilnehmenden der Studie werden eingeladen, zum dritten Mal medizinische...

NAKO untersucht den Zugang zur medizinischen Versorgung von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund

Heidelberg (ots) - Ein nicht befriedigter Bedarf an medizinischen Leistungen kann die Gesundheit negativ beeinträchtigen. Forschende unter Federführung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des...

Die Reform gestalten, statt Ankündigungen verwalten! / Appell des 44. DPT an Bundesminister Lauterbach

Würzburg (ots) - Zum Auftakt des 44. Deutschen Psychotherapeutentages (DPT), der am 12. und 13. April in Würzburg stattfindet, richten die Delegierten einen Appell...