Sonntag, Januar 25, 2026

Erkältungszeit: Was Eltern wissen müssen / Um Husten, Schnupfen, Heiserkeit ranken sich fast so viele Mythen wie Viren, die sie auslösen. „Apotheken Umschau ELTERN“ klärt auf

Baierbrunn (ots) –

Herbstzeit ist Erkältungszeit: Diese langen Monate im Jahr, in denen das Kind ständig hustet, glüht oder die Nase hochzieht. Apropos hochziehen – ist es nicht besser zu schnäuzen? Diese weitverbreitete Annahme stimmt tatsächlich nicht: Denn selbst, wenn das Geräusch auf Dauer unendlich an den Nerven der Eltern zehrt, ist es letztlich besser als auszuschnäuzen. Durch das Hochziehen gelangt der Schleim in den Rachen und kann runtergeschluckt werden. Beim Naseputzen hingegen baut sich Druck im gesamten Nasenraum auf, der den Schleim auch in die Nebenhöhlen drücken kann, wo er so leicht nicht rauskommt. Die Ausnahme: „Wenn es sehr vielSekret ist, dann ist es schon eine Erleichterung, wennman das loswird“, sagt Melanie Ahaus, Kinderärztin in Leipzig und Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzt*innen in Sachsen, in „Apotheken Umschau ELTERN“.

Taschentücher nur einmal benutzen

Kinder sind öfter erkältet als Erwachsene – das ist ein Mythos, der wiederum wahr ist. Spätestens, wenn der Kontakt in der Kita mit anderen zunimmt, geht es rund. Kinder niesen anderen gern auch mal mitten ins Gesicht oder der Schnodder wird schnell mit der Hand weggewischt und auf dem nächsten Bauklotz verteilt. Wichtig: darauf achten, dass Taschentücher nur einmal benutzt werden und möglichst gleich in den Müll wandern. Das Immunsystem wächst mit den Infekten: Während anfänglich zehn bis zwölf pro Jahr auftreten, nehmen sie mit der Zeit ab.

Bei Fieber gilt vor allem: Ruhe bewahren

Ein Wundermittel, um den Atemwegsinfekt schnell loszubekommen, existiert leider nicht. Da es über 200 verschiedene Virenarten gibt, die alle unsere Atemwege angreifen, lässt sich kein spezielles Medikament oder ein Impfstoff entwickeln. Es hilft meist nur: aussitzen und abwarten – und vor allem Ruhe bewahren. Das gilt besonders bei Fieber, das schließlich auch dafür sorgt, den Infekt zu bekämpfen. Abkühlung oder Wärme sowie ausreichend Flüssigkeit helfen dabei, das Fieber zu senken genauso wie Medikamente wie Ibuprofen oder Paracetamol. Wichtig: Ist die Erkältung nach zehn Tagen nicht vorbei und Ohrenschmerzen kommen hinzu, dann sollten Eltern einen Arzt aufsuchen.

Weitere Tipps rund um Erkältungen bei Kindern lesen Leserinnen und Leser in der aktuellen Ausgabe von „Apotheken Umschau ELTERN“. Im Fieber-Booklet auf dem Cover gibt es zusätzlich viel Wissenswertes über Fieber.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Die „Apotheken Umschau ELTERN“ 9/2025 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Pressekontakt:
Dr. Judith Pöverlein, Leitung Unternehmenskommunikation
Tel.: 089/744 33-343
E-Mail: [email protected]
Katharina Neff-Neudert, Senior PR Manager
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Quelle: ots

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