Samstag, Januar 24, 2026

Die Zukunft der Gesundheits-Versorgung ist digital

Berlin (ots) –

Wie sich Reha-Nachsorge und Prävention mit evidenzbasierter, digitaler Therapie effizienter und nachhaltiger machen lassen, verrät Gesundheitsökonom Max Michels.

Das deutsche Gesundheits- und Rentensystem stößt zunehmend an seine Grenzen. Die Bevölkerung altert, die Zahl der Krankentage steigt. 2023 kostete der hohe Krankenstand den Staat rund 26 Milliarden Euro. Auch Rehabilitationseinrichtungen ächzen unter der steigenden Krankheitslast, Ressourcen sind knapp. All das zeigt: Gesunderhaltung und Rehabilitation müssen neu gedacht werden. Genau hier setzt der digitale Gesundheitsversorger Caspar Health an.

Herr Michels, Sie haben die deutsche Gesundheitsversorgung tiefgreifend umgekrempelt – warum?

Als ehemaliger Klinikleiter habe ich die strukturellen Probleme wie Fachkräftemangel, hohe finanzielle Belastung, massive Ausgabensteigerung und fehlende Strukturreformen selbst erlebt. Mit zwei Freunden habe ich deshalb eine digitale Lösung entwickelt, die bewährte medizinische Standards mit persönlicher digitaler Betreuung vereint. Diesen Ansatz nennen wir „kombinierte Versorgung“. Unser Ziel ist es, Patienten bestmöglich auf ihrem Weg zurück ins Arbeitsleben zu begleiten und sie gleichzeitig in der Gesunderhaltung zu unterstützen.

Wie funktioniert die kombinierte Versorgung konkret?

Unsere digitale Therapieplattform ermöglicht Patienten und Kliniken Zugang zu umfangreichen therapeutischen Angeboten. Gemeinsam mit unseren Partnerkliniken können wir analoge und digitale Therapie kombinieren – angepasst auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten. Hinter Caspars Plattform steckt weit mehr als eine App: Unser digitales Zentrum für Gesundheit – die Caspar Clinic – ist das Herzstück dieser kombinierten Versorgung. Ein interdisziplinäres Expertenteam aus über 70 Therapeuten und Ärzten begleitet Patienten nach ärztlicher Überweisung individuell und persönlich.

Welche Vorteile hat dies für Patienten und Kliniken?

Patienten profitieren von maximaler Flexibilität: Unabhängig von Ort, Uhrzeit oder anderen Barrieren können sie das digitale Therapie-Angebot 24/7 per App nutzen. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) übernimmt dabei 100 Prozent der Kosten für Arbeitnehmende. Kliniken können ihre Services mit unserem Software-Angebot nahtlos erweitern, unter anderem mit Echtzeit-Monitoring von Therapiefortschritten, digitaler Patientendokumentation und automatisierten, DRV-konformen Abrechnungen. Dank dieser Ressourcenoptimierung schaffen wir mehr Behandlungsplätze und schließen einen großen Teil der Versorgungslücke. Wir gehen aber noch einen Schritt weiter: Mehr Patienten bedeuten zunächst zwar höhere Kosten – doch die Investition zahlt sich aus: Jeder Euro, der in die medizinische Rehabilitation investiert wird, erzeugt einen volkswirtschaftlichen Nettoeffekt von fünf Euro. Wir nennen das einen echten „Return on Health“.

Damit haben Sie es in die Regelversorgung der DRV geschafft, richtig?

Ja, seit dem 1. Januar 2022 hat die DRV unsere multimodale Tele-Reha-Nachsorge dauerhaft als Regelversorgung anerkannt. Denn eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt, dass unsere digitale Betreuung genauso wirksam ist wie die analoge Vor-Ort-Behandlung. Als Vorreiter und erfahrenster Akteur im Markt sind wir unangefochtener Marktführer für digitale Rehabilitation und Nachsorge in Deutschland. Gemeinsam mit unseren mehr als 260 Partnerkliniken konnten wir bereits 865.000 Patienten Zugang zu effektiven Präventions-, Rehabilitations- und Nachsorgemaßnahmen ermöglichen.

Weitere Informationen zur digitalen Nachsorge von Caspar Health unter: www.caspar-health.de

Pressekontakt:
Caspar Health
T: + 49 (0) 30 555 7829 20
M: [email protected]
Original-Content von: Caspar Health, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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