Freitag, Mai 15, 2026

Diagnose Diabetes: Wie reagieren Geschwisterkinder? / Wenn sich alles um den jungen Patienten dreht, fühlen sich Bruder und Schwester oft ausgeschlossen – das können Eltern tun

Baierbrunn (ots) –

Messen, Spritzen, die Insulindosis berechnen – wenn Bruder oder Schwester an Diabetes Typ 1 erkranken, ändert sich der Alltag. Wenn die Eltern plötzlich weniger Zeit haben, kann das Kinder sehr verunsichern: Sie reagieren mit Trennungsängsten, Selbstwertproblemen oder auch Aggressivität. „Wichtig ist es, Verständnis zu zeigen und alle Gefühle ernst zu nehmen“, sagt Franziska Seidel, Psychologische Psychotherapeutin in der Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Dresden, im Interview mit dem Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Von Beginn an im Gespräch bleiben

Wenn die Eltern das Geschwisterkind von Beginn an einbeziehen und sie miteinander im Gespräch bleiben, ist ein professioneller Rat nicht nötig. Die Botschaft ans Kind sollte lauten: „Wir haben gerade wenig Zeit, aber wir vergessen dich nicht.“ Seidel rät außerdem zu „Exklusivzeiten“ mit dem Geschwisterkind, etwa ein Ausflug allein mit Mama oder eine Spielzeit mit Papa.

Kinderarzt oder Kinderpsychologe helfen

Falls Kinder oder Jungendliche sich jedoch zurückziehen, über mehrere Wochen traurig oder aggressiver sind als vorher, an Schlafstörungen oder Appetitlosigkeit leiden, dann müssen Eltern handeln. „Etwa einen Kinderarzt aufsuchen oder einen Kinderpsychologen kontaktieren“, sagt Seidel. „Auch eine Familienberatungsstelle kann erster Anlaufpunkt sein.“

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