Montag, Januar 26, 2026

Data4Life stellt Data2Evidence als Open Source-Software bereit: Neue Möglichkeiten für globale Gesundheitsforschung

Potsdam (ots) –

Data4Life, die gemeinnützige HealthTech-Organisation, gibt die Open-Source-Veröffentlichung von Data2Evidence (D2E) bekannt. Die Plattform bietet Forschenden und Entwickler:innen weltweit leistungsstarke Werkzeuge zur Integration, Verwaltung und Analyse vielfältiger Gesundheitsdaten. Durch ihre Open-Source-Strategie unterstützt Data4Life den offenen wissenschaftlichen Austausch, beschleunigt Innovationen und stärkt die Interoperabilität von Gesundheitsdaten.

Open Source für bessere Forschung und mehr Transparenz

Data2Evidence ist eine digitale Plattform, die das OMOP Common Data Model (OMOP CDM) als Grundlage für die Standardisierung von Gesundheitsdaten nutzt. Sie erleichtert die Analyse standardisierter Gesundheitsdaten und ermöglicht kollaborative Forschung zwischen Nutzenden aus Forschungsinstituten und öffentlichen Gesundheitseinrichtungen. Mit Funktionen zur interaktiven Datenintegration, -erkundung, sowie zur kohortenbasierten Analyse und datenschutzkonformen Verwaltung bietet Data2Evidence eine flexible Lösung für vielseitige Bedarfe der Gesundheitsforschung.

Open Source, Open Science: Data2Evidence als Katalysator

Die Open-Source-Veröffentlichung von Data2Evidence ist ein Meilenstein für die Forschungsgemeinschaft.

– Effiziente Datenverarbeitung: Vorgefertigte Datenflüsse ermöglichen eine schnelle und reibungslose Datenaufnahme, unterstützt durch integrierte Werkzeuge zur Datenqualitätssicherung.
– Flexible Datenanalyse: Forschende können relevante Daten identifizieren, interaktive Kohorten erstellen und Analysen direkt auf der Plattform durchführen oder mit Machine-Learning-Systemen integrieren.
– Erweiterte Visualisierung: Ein integriertes Dashboard mit anonymisierten, aggregierten Werten erleichtert die Datenexploration und den Vergleich von Kohorten.
– Interoperabilität und Skalierbarkeit: Data2Evidence setzt auf das OMOP Common Data Model (OMOP CDM) zur Standardisierung von Gesundheitsdaten und unterstützt offene Standards für Interoperabilität, um Gesundheitsdaten leichter vergleichbar und nutzbar zu machen.

Warum Open Source überzeugt

– Vertrauen und Transparenz: Der offene Zugang zum Quellcode erlaubt unabhängige Prüfungen der Sicherheits- und Datenschutzstandards.
– Kosteneffizienz: Open-Source-Lösungen reduzieren Lizenzkosten und bieten Institutionen mehr Flexibilität.
– Innovationsbeschleunigung: Durch globale Zusammenarbeit und Beiträge aus der Community entstehen neue Lösungen schneller.

Unzählige Anwendungsmöglichkeiten für Forschende weltweit

Von Data2Evidence profitieren Forschende aus verschiedensten Disziplinen: von Epidemiologie, Pharmakovigilanz und Public Health über Medizin-Informatik und Data Science bis hin zur Softwareentwicklung im Gesundheitswesen. Die Plattform ermöglicht es Forschungseinrichtungen, öffentlichen Institutionen und der Open-Source-Community, Gesundheitsdaten effizient auszuwerten und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Mit weltweit über 4.200 Forschenden allein in der OHDSI-Community, die auf das OMOP CDM setzen, könnte Data2Evidence Tausenden von Wissenschaftler:innen helfen, interoperable und standardisierte Gesundheitsdaten für ihre Studien zu nutzen.

Einladung zur Mitgestaltung

Data4Life lädt Entwickler:innen ein, Teil der Open-Source-Community rund um Data2Evidence zu werden und sich aktiv an der Weiterentwicklung der Plattform zu beteiligen. Der Quellcode ist über unsere Lösungsseite www.data2evidence.org (http://www.data2evidence.org) zugänglich, ergänzt durch eine ausführliche Dokumentation und Onboarding-Hilfen für neue Mitwirkende.

Forschende, die Data2Evidence in ihren Studien einsetzen möchten oder konkrete Anwendungsfälle haben, sind herzlich eingeladen, direkt mit uns Kontakt aufzunehmen – wir freuen uns darauf, gemeinsam zu prüfen, wie Data2Evidence ihre Forschung bestmöglich unterstützen kann.

Zitat:

„Die Open-Source-Veröffentlichung von Data2Evidence ist ein entscheidender Schritt, um die Nutzung von Gesundheitsdaten für die Forschung transparenter, effizienter und kollaborativer zu gestalten. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit einer globalen Community kollaborative, datenbasierte Gesundheitsforschung weiter voranzubringen.“

Christian Weiss, CEO von Data4Life

Über Data4Life

Die D4L data4life gGmbH ist eine gemeinnützige HealthTech-Organisation, die von der Hasso Plattner Foundation finanziert wird. Das internationale Team arbeitet an der Vision, Gesundheitsdaten in den Bereichen Public Health und personalisierte Medizin beforschbar zu machen, um die Prävention, Diagnose und Therapie von Krankheiten entscheidend zu verbessern. Um dies zu verwirklichen, arbeitete Data4Life seit der Gründung 2017 mit Expert:innen renommierter Forschungseinrichtungen weltweit zusammen, darunter verschiedene Universitätskliniken wie die Berliner Charité und das Mount Sinai Hospital in New York.

Data4Life hat seinen Unternehmenssitz in Potsdam mit Standorten in Berlin und Singapur. Weitere Informationen auf www.data4life.care.

Pressekontakt:
Daniela Wilberg
[email protected]
mobil +49 162 2729163
Original-Content von: D4L data4life gGmbH, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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