Sonntag, Oktober 25, 2026

Sanitätsdienst der Bundeswehr und DEGEMED sprechen über Kooperationsmöglichkeiten

Bonn (ots) –

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr und die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V. (DEGEMED) identifizieren gemeinsam Themenfelder und Kooperationsmöglichkeiten zur Verbesserung der medizinischen Versorgung für Angehörige der Streitkräfte. Das ist das Ziel des Letter of Intent, den der Wehrmedizinische Berater des BMVg und Befehlshaber des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Dr. Hoffmann, und die Vorsitzende der DEGEMED, Dr. Constanze Schaal, heute im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn unterzeichneten.

Im Mittelpunkt der Gespräche werden zunächst der Informationsaustausch und der Wissenstransfer zwischen dem Sanitätsdienst und der DEGEMED stehen. Im Blick sind dabei die besonderen Anforderungen an die medizinische Rehabilitation von Soldatinnen und Soldaten, die sogenannte Medizinisch-Dienstlich orientierte Rehabilitation – MDOR. Ein weiterer Schwerpunkt sollen die Behandlungsmöglichkeiten und das Leistungsspektrum ziviler Rehabilitationseinrichtungen sein.

„Mit dieser Vereinbarung ebnen wir den Weg zu einer vertieften Zusammenarbeit im Bereich der Rehabilitation von Soldatinnen und Soldaten, die wesentlicher Bestandteil der medizinischen Versorgung sein muss und in der Vergangenheit nicht die notwendige Aufmerksamkeit erhalten hat. Gemeinsam mit der DEGEMED wollen wir hier eine echte Verbesserung erzielen!“, so Generaloberstabsarzt Dr. Hoffmann.

Dr. Schaal erläutert das Ziel der Gespräche aus Sicht der DEGEMED: „Zivile Rehabilitationseinrichtungen haben bereits in den vergangenen Jahren in großem Umfang Soldatinnen und Soldaten nach Einsätzen behandelt. Wir brauchen für diese Einsatzkräfte Behandlungsangebote auf höchstem Niveau. Damit Truppenärztinnen und -ärzte auch in der Zukunft schnelle und effektive Reha-Leistungen in Gang setzen können, müssen wir besser über unser Leistungsspektrum informieren. Das geht zum Beispiel über gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen. Davon profitieren der Sanitätsdienst der Bundeswehr und die Reha-Einrichtungen gleichermaßen.“

Über die DEGEMED

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) ist der Spitzenverband der medizinischen Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland. Sie setzt sich für eine starke und zukunftsfähige Reha-Branche ein und fördert die Qualität, Vernetzung und Wettbewerbsfähigkeit der Einrichtungen.

Pressekontakt:
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED)
Telefon: +49 (0)30 28449671
E-Mail: [email protected]
Website: www.degemed.de
Original-Content von: Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Mehr vom Autor

Fast die Hälfte der Deutschen zweifelt daran, im Pflegefall gut versorgt zu sein

München (ots) - Die Deutschen blicken zwar grundsätzlich positiv auf ihr Älterwerden, sind aber verunsichert, wenn es...

Weltherztag 2026: Assmann-Stiftung für Prävention fordert stärkere Verankerung der Prävention im Gesundheitssystem

Münster (ots) - Gemeinnützige Initiativen, ehrenamtlich Engagierte, Apotheken und Hausarztpraxen können gemeinsam ein wirksames Präventionsnetz bilden Anlässlich des...

KNACK DEN KREBS / 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. / Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher besuchte Jubiläumsveranstaltung

Hamburg (ots) - Anlässlich ihres 50. Jubiläums lud die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. gestern Spender, Unterstützer, Wegbegleiter...

Weltkinderkrebstag 2026: KNACK DEN KREBS: 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

Hamburg (ots) - Mit dem Weltkinderkrebstag, der jährlich am 15. Februar stattfindet, soll die Öffentlichkeit für das...

Ähnliche Artikel

Advertismentspot_img

Neueste Beiträge

Fast die Hälfte der Deutschen zweifelt daran, im Pflegefall gut versorgt zu sein

München (ots) - Die Deutschen blicken zwar grundsätzlich positiv auf ihr Älterwerden, sind aber verunsichert, wenn es um ihre Versorgung im Alter geht: Im...

Weltherztag 2026: Assmann-Stiftung für Prävention fordert stärkere Verankerung der Prävention im Gesundheitssystem

Münster (ots) - Gemeinnützige Initiativen, ehrenamtlich Engagierte, Apotheken und Hausarztpraxen können gemeinsam ein wirksames Präventionsnetz bilden Anlässlich des Weltherztages fordert die gemeinnützige Assmann-Stiftung für Prävention,...

KNACK DEN KREBS / 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. / Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher besuchte Jubiläumsveranstaltung

Hamburg (ots) - Anlässlich ihres 50. Jubiläums lud die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. gestern Spender, Unterstützer, Wegbegleiter und Multiplikatoren aus Medien, Wirtschaft und Politik...