Freitag, März 27, 2026

35.000 Pflegebedürftige brauchen nicht ins Pflegeheim / Home Instead sichert als größter Pflegedienst den Verbleib zu Hause

Köln (ots) –

Die 15 größten Anbieter ambulanter Pflege und Betreuung versorgen rund 102.000 Menschen mit Pflegebedarf in der eigenen Wohnung. Die 160 Betriebe von Home Instead sichern für rund 34.500 Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu Hause. Das spiegelt den Wunsch der Menschen, auch bei Pflegebedarf in der gewohnten Umgebung leben zu können.

Der Wunsch der Menschen mit Pflegebedarf nach umfassender ambulanter Unterstützung nimmt weiter zu. Neben dem Wunsch zu Hause selbstbestimmt wohnen bleiben zu können, führt der zunehmende Personalmangel in den stationären Pflegeeinrichtungen zu sinkenden Kapazitäten. Damit einher geht dann die Sorge, im Pflegeheim „vergessen“ zu werden. Eine weltweite qualitative Befragung von Menschen über 70 Jahren zeigt, dass die Unterstützungsbedarfe bei zunehmenden Pflegebedarf vor allem die Aufrechterhaltung des individuellen Tagesablaufs, Kontakte zu anderen Menschen und die Ermöglichung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind. „Dieses kombinierte Angebot von stundenumfassender Betreuung und Pflege in der eigenen Wohnung und aus einer Hand ist die Besonderheit von Home Instead. Damit wird eine Lücke in der Versorgungsstruktur abgedeckt“, sagt Jörg Veil, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter, Home Instead Deutschland.

Home Instead betreut und pflegt mit dem besonderen Angebot ein Drittel aller Pflegebedürftigen, die von den 15 größten ambulanten Pflegeanbietern insgesamt versorgt werden. Alle 15 Anbieter versorgen zusammen rund 102.000 Menschen. Das sind ca. 10 % aller mit Unterstützung ambulanter Pflege- und Betreuungsdienste versorgter Menschen mit Pflegebedarf (DESTATIS, 2022). Diese Zahlen verdeutlichen, dass ohne die ambulanten Pflege- und Betreuungsdienste das Pflegesystem nicht funktionieren würde. Daher dürfen bei der Weiterentwicklung der Pflege nicht nur die stationären Einrichtungen im Blick sein. „Wenn die ambulanten Anbieter bei den Reformen und den Vergütungen „vergessen“ werden, wird die Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf nicht mehr sicher zu stellen sein. Damit würde das Leistungsversprechen der Pflegeversicherung, zumindest was die Sachleistungsbudgets betrifft, nicht mehr erfüllt werden können.“, so Thomas Eisenreich, Mitglied der Geschäftsleitung von Home Instead.

Auch für die Unternehmen ist ein zunehmender Pflegenotstand eine Gefahr. Mitarbeitende mit pflegebedürftigen Angehörigen werden in einer solchen Situation dann eine Auszeit nehmen. Ersatz ist derzeit schon schwer zu finden, in einer solchen Entwicklung wird es noch schwieriger werden. Damit sind gerade die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Existenz gefährdet. „Daher müssen die Gesellschaft und die von ihr demokratisch legitimierten Gremien alles daran setzen, die Pflegeinfrastruktur zu sicher und auszubauen“, so Jörg Veil.

Über Home Instead

Home Instead wurde 1994 in den USA gegründet und verfügt heute über mehr als 1.150 Standorte in 13 Ländern auf vier Kontinenten. Die Betreuungskräfte von Home Instead ermöglichen hilfs- und pflegebedürftigen Menschen ein Leben in ihrer vertrauten Umgebung.

In Deutschland ist Home Instead seit 2008 vertreten, die Zentrale befindet sich in Köln. Aktuell gibt es bundesweit bereits über 160 Betriebe, die allesamt über eine Pflegekassenzulassung verfügen und somit alle ambulanten Budgets der Pflegeversicherung nutzen können. Zusammen betreuen die deutschen Home Instead-Betriebe rund 35.000 Kunden. (Stand: November 2022)

Pressekontakt:
Thomas Eisenreich
Mitglied der Geschäftsleitung
Home Instead GmbH & Co KG
Toyota Allee 47, 50858 Köln
[email protected]
Telefon 02234-209099-80
Mobil 0170-6379446Jeder Betrieb von Home Instead ist unabhängig sowie selbstständig und wird eigenverantwortlich betrieben.
Original-Content von: Home Instead GmbH & Co. KG, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Mehr vom Autor

KNACK DEN KREBS / 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. / Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher besuchte Jubiläumsveranstaltung

Hamburg (ots) - Anlässlich ihres 50. Jubiläums lud die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. gestern Spender, Unterstützer, Wegbegleiter...

Weltkinderkrebstag 2026: KNACK DEN KREBS: 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

Hamburg (ots) - Mit dem Weltkinderkrebstag, der jährlich am 15. Februar stattfindet, soll die Öffentlichkeit für das...

Roche eröffnet neues Hightech-Innovationszentrum für 300 Millionen Euro in Bayern

Penzberg (ots) - - Roche investiert 300 Millionen Euro in ein Innovationszentrum für Diagnostikforschung und -entwicklung...

Nationale Präventionskonferenz: DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Stephan Fasshauer neuer Vorsitzender / Schwerpunktthema 2026 ist „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“

Berlin (ots) - Zum Januar 2026 hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) turnusgemäß den Vorsitz der Nationalen...

Ähnliche Artikel

Advertismentspot_img

Neueste Beiträge

KNACK DEN KREBS / 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. / Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher besuchte Jubiläumsveranstaltung

Hamburg (ots) - Anlässlich ihres 50. Jubiläums lud die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. gestern Spender, Unterstützer, Wegbegleiter und Multiplikatoren aus Medien, Wirtschaft und Politik...

Weltkinderkrebstag 2026: KNACK DEN KREBS: 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

Hamburg (ots) - Mit dem Weltkinderkrebstag, der jährlich am 15. Februar stattfindet, soll die Öffentlichkeit für das Thema Krebs bei Kindern sensibilisiert werden. Jährlich...

Roche eröffnet neues Hightech-Innovationszentrum für 300 Millionen Euro in Bayern

Penzberg (ots) - - Roche investiert 300 Millionen Euro in ein Innovationszentrum für Diagnostikforschung und -entwicklung in Penzberg. - Hightech-Neubau ist Teil...