Montag, November 28, 2022

Hygiene im Alltag: Darauf kommt es wirklich an

Überall in unserer Umwelt lauern Keime, Bakterien, Viren oder Pilze. Nicht wenige davon besiedeln sogar unseren Körper, allerdings sind die meisten für uns ganz harmlos. Allerdings gibt es Keime, die uns ernsthaft krank machen können. Zum einen können Krankheitserreger von Mensch zu Mensch, also zum Beispiel über die Berührung der Hände, und zum anderen aber auch über gemeinsam genutzte Gegenstände übertragen werden.

Es kann etwa durchaus passieren, dass wenn man in einer Spielothek ein Spielchen wagt, sich überall auf den Oberflächen der Automaten viele Keime tummeln. Zwar gibt es ein vorgeschriebenes Hygienekonzept, aber wer das Risiko der Übertragung ganz vermeiden möchte, der könnte ein Online-Casino wie auf https://casino.netbet.de/ besuchen. Hier ist jeder Nutzer für die entsprechende Hygiene der eigenen Computertastatur oder des Handy-Displays selbst verantwortlich und geht kein unnötiges Risiko ein.

Doch keine Sorge: Im Alltag helfen einfache Hygienemaßnahmen, sich vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen. Man muss es auch nicht übertreiben, doch mit den richtigen Hilfsmitteln und Routinen vermeidet man unnötige Gefahren.

Das Händewaschen nicht vernachlässigen

Der Tummelplatz für viele Krankheitserreger sind die Hände, darum ist das Händewaschen eine absolute Grundvoraussetzung zur Vermeidung von Infektionen. Ständig kommen die Hände mit Keimen in Kontakt, egal ob nun beim Toilettengang, beim Nase putzen oder auch beim Streicheln von Tieren.

Doch auch in der Küche bei der Zubereitung von Lebensmitteln und insbesondere von Fleisch gibt es zahlreiche Keime. Sind die Keime einmal an den Händen, können sie sowohl beim Händeschütteln als auch auf beim Berühren eines jeden Gegenstandes übertragen werden, der benutzt wird. So gelangen die vielen Krankheitserreger spielend an die Hände.

Hier hilft nur regelmäßiges und gründliches Waschen, um die Übertragungskette zu unterbrechen. Man darf nämlich nicht vergessen, dass, sobald man mit den nicht gewaschenen Händen das eigene Gesicht berührt, die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen können und dann entsprechend krank machen.

Besonders wichtig ist es, dass die Hände regelmäßig gewaschen werden. Grundsätzlich sollten zu diesen Zeitpunkten die Hände gewaschen werden:

●       immer wenn man nach Hause kommt

●       nach dem Toilettengang

●       nach dem Wechseln von Windeln

●       nach dem Putzen der Nase, Husten oder Niesen

●       nach dem Kontakt mit Abfällen

●       nach dem Kontakt mit Tieren

Außerdem sollten die Hände grundsätzlich vor dem Zubereiten von Speisen gewaschen werden, generell vor dem Essen sowie der Einnahme von Medikamenten.

Husten und Niesen werden oft unterschätzt

Die typischen Krankheitsanzeichen für viele unterschiedliche Atemwegsinfektionen sind Schnupfen und Husten. Zu den möglichen Krankheitserregern gehören unter anderem Erkältungs- oder Grippeviren ebenso wie Bakterien, die Keuchhusten oder Scharlach verursachen.

Daher ist es wichtig, dass beim Husten und Niesen weder Speichel noch Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Früher hielt man es für höflich, wenn man sich die Hand während des Hustens oder Niesens vor das Gesicht hielt. Allerdings ist das sehr kontraproduktiv, denn so gelangen die Bakterien sofort auf die Hände und können dann, wie bereits beschrieben, sofort weitergegeben werden.

Richtig verhält man sich beim Husten und Niesen, wenn man von umstehenden Personen möglichst einen Meter Abstand hält und sich dann von ihnen wegdreht. Geht das nicht, sollte man ein Einwegtaschentuch verwenden und es sofort entsorgen. Nach jedem Putzen der Nase, Husten oder Niesen sollte man sich auf jeden Fall gründlich die Hände waschen.

Sollte kein Taschentuch griffbereit sein, so hustet oder niest man möglichst in die eigene Armbeuge. Dabei sollte man sich auch auf jeden Fall von anderen abwenden.

Die Hygiene im Sanitärbereich

Jeder Toilettenbesuch, egal ob zu Hause oder in öffentlichen Sanitärräumen, birgt immer das Risiko der Keimübertragung. Beispielsweise können sich die Erreger an der Spültaste, an den Armaturen oder auch an den Türklinken befinden. Von dort werden sie dann mühelos weitergereicht. Hinzu kommt, dass einige Keime je nach Beschaffenheit der Oberfläche, der Umgebungstemperatur oder der Luftfeuchtigkeit für einige Zeit überleben können.

Neben dem Waschen der Hände gibt es aber weitere einfache Hygienemaßnahmen, um die Zahl krank machender Keime einzudämmen und so das Erkrankungsrisiko zu senken. So sollte man die Türklinken auf öffentlichen Toiletten möglichst nicht anfassen, besser ist das Öffnen mit dem Arm oder indem man den Stoff des Ärmels nutzt.

Der direkte Kontakt mit Klobrillen sollte unbedingt vermieden werden. Entweder man hat Hygiene-Tücher zu Hand und reinigt so die Klobrille vor der Benutzung, oder man legt den Toilettensitz mit Klopapier aus.

Küchen- und Lebensmittelhygiene

Gerade im Umgang mit Lebensmitteln sollten stets einige Hygieneregeln beachtet werden. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass Lebensmitteln nämlich auch Krankheitserreger übertragen können. Insbesondere werden Lebensmittelinfektionen durch Bakterien wie Salmonellen, Campylobacter und EHEC verursacht. Davon betroffen sind vor allem Fleisch, Fisch und Tierprodukte. Eine Verunreinigung pflanzlicher Lebensmittel ist aber ebenfalls möglich.

Daher ist die Sauberkeit in der Küche essenziell. Außerdem ist es wichtig, dass die Lebensmittel richtig aufbewahrt werden. Das Wachstum der meisten Bakterien kann durch ständige Kühlung verlangsamt oder gestoppt werden. Gerade leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte oder Milchprodukte müssen immer gekühlt transportiert und aufbewahrt werden.

Dabei hilft unter anderem eine Kühltasche. Die Lebensmittel müssen nach dem Transport unmittelbar im Kühlschrank gelagert werden.

Die Haushaltshygiene beachten

Sauberkeit im Haushalt bedeutet auch immer, dass man die eigene Gesundheit schützt. Wer mit üblichen Reinigungsmitteln die Wohnung pflegt, sorgt dafür, dass Schmutzpartikel gelöst und mehr als 90 Prozent aller Oberflächenkeime entfernt werden.

Hier sind gängige Haushaltsreiniger vollkommen ausreichend. Anders als die Werbung immer suggeriert, bieten antibakterielle Reinigungsmittel keine Vorteile, denn Desinfektionsmittel ersetzen keine Reinigung. Daher sind sie in der Regel im Privathaushalt gar nicht sinnvoll. Hier mag es Ausnahmefälle geben, wenn gerade im Haushalt ein Krankheitserreger grassiert, aber im Alltag sind sie vollkommen überflüssig.

Es ist angebracht, hinsichtlich der Hygiene-Empfehlungen immer auf dem aktuellen Stand zu sein und die Nachrichten zu beobachten, um die neuesten Tipps zu bekommen. Besonders wichtig ist es außerdem, grundsätzlich getrennte Putztücher für die unterschiedlichen Einsatzbereiche zu verwenden. Ein Putzlappen aus dem Badezimmer hat absolut nichts in der Küche zu suchen. Es ist sehr hilfreich, unterschiedliche Farben für die unterschiedlichen Einsatzbereiche zu verwenden. So läuft man nicht Gefahr, den falschen Putzlappen zu verwenden.

Zusätzlich sollten die Putzlappen aus Sicherheitsgründen nach der Nutzung in die Waschmaschine gegeben und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, nur dann kann man auch wirklich sicher sein, dass alle Bakterien und Keime abgetötet wurden. Diese Regel gilt auch für Wischmopps, denn darauf hält sich die Feuchtigkeit besonders lange und das führt sofort zu einer vermehrten Bakterienbildung.

Mehr vom Autor

Grippe-Tests von R-Biopharm erkennen auch neue Virus-Varianten

Darmstadt (ots) - Die Grippe-Saison hat begonnen und auch in Deutschland kursieren verschiedene Virus-Varianten. Mit den Grippe-Tests...

DRK Volunta will Bildungsgerechtigkeit im Schüleraustausch / Juristisches Gutachten als Vorschlag für ein Gastschulaufenthaltsgesetz

Wiesbaden (ots) - "Ein längerer Auslandsaufenthalt schon während der Schulzeit ist ein wertvoller Baustein einer erfolgreichen individuellen...

PKV-Verband wählt Thomas Brahm zum neuen Vorsitzenden des Vorstands

Köln (ots) - Der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. hat mit Wirkung zum 1. Januar 2023 Herrn...

Stressmanagement in der Weihnachtszeit – Peter Rönn gibt 5 Tipps für Führungskräfte, um den Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter stressfreier zu gestalten

Staudernheim (ots) - Peter Rönn ist der Geschäftsführer der ROENN Vitalstrategie GmbH. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Dr....

Ähnliche Artikel

Advertismentspot_img

Neueste Beiträge

Grippe-Tests von R-Biopharm erkennen auch neue Virus-Varianten

Darmstadt (ots) - Die Grippe-Saison hat begonnen und auch in Deutschland kursieren verschiedene Virus-Varianten. Mit den Grippe-Tests des Biotechnologieunternehmens R-Biopharm haben Erkrankte schnell Gewissheit:...

DRK Volunta will Bildungsgerechtigkeit im Schüleraustausch / Juristisches Gutachten als Vorschlag für ein Gastschulaufenthaltsgesetz

Wiesbaden (ots) - "Ein längerer Auslandsaufenthalt schon während der Schulzeit ist ein wertvoller Baustein einer erfolgreichen individuellen Bildungsbiografie. Doch auch für die Gesellschaft insgesamt...

PKV-Verband wählt Thomas Brahm zum neuen Vorsitzenden des Vorstands

Köln (ots) - Der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. hat mit Wirkung zum 1. Januar 2023 Herrn Thomas Brahm zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt....