Sonntag, März 15, 2026

Glücklich sein – wie schafft man das? / Glücksempfinden entsteht im Kontrast zu unschönen Emotionen. Allerdings hilft es auch, den Umgang mit den eigenen Gefühlen zu lernen

Baierbrunn (ots) –

In der heutigen Gesellschaft ist ein Wettkampf entbrannt: Wer ist am glücklichsten? So scheint es zumindest, wenn man die Posts in den sozialen Netzwerken liest. Berichtet wird vor allem von Superlativen wie der erfolgreichen Beförderung, der neuen Liebe und tollen Urlauben. Unschöne Nachrichten tauchen dagegen eher selten auf. Warum ist das so? „Wenn wir glücklich und zufrieden sind, wissen wir, dass unser Leben Sinn hat. Aber wehe, wenn nicht. Eine US-Studie hat gezeigt, dass Menschen in den sozialen Netzwerken teilweise nicht wissen, wie sie reagieren sollen, wenn jemand negative Gefühle schildert“, erklärt Kulturwissenschaftlerin Dr. Annegret Braun aus München, die zum Thema Glück geforscht hat, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Doch gibt es nun einmal kein Glück ohne Unglück, wie Braun feststellt: „Denn Glück ist ein Kontrastgefühl! Du spürst es als Gegensatz zu einem anderen, vielleicht weniger schönen Gefühl“, schildert die Glücksforscherin. Zum Beispiel, wenn peinigende Zahnschmerzen endlich beseitigt werden.

Emotionale Fähigkeiten frühzeitig schulen

Einem generellen Glücksempfinden lässt sich aber schon auf die Sprünge helfen. Laut Forschungen der University of California geht die Befähigung zum Glück zu 50 Prozent auf genetische Faktoren und zu 10 Prozent auf die Umstände zurück – aber zu 40 Prozent auf gezieltes Verhalten. So zeigen es die Finnen, die im World Happiness Report der UNO seit Jahren gut abschneiden. Von dem skandinavischen Land lässt sich lernen, dass der Umgang mit den eigenen Gefühlen ein wichtiger Faktor ist. So legen die Finnen großen Wert darauf, dass in allen in allen Bildungseinrichtungen wie etwa Kita und Schule emotionale Fähigkeiten gefördert werden, ja sogar auf dem Lehrplan stehen. Ebenfalls interessant: Die Finnen vergleichen sich weniger als die Menschen anderer Länder und stehen weniger im Wettbewerb zueinander, so die „Apotheken Umschau“.

Das Schulfach „Glück“ an deutschen Schulen

Das Konzept der Finnen hält allmählich auch in deutschen Schulen Einzug. Am Heinrich-Heine-Gymnasium in München steht das Schulfach „Glück“ bereits an zwei Nachmittagen im Jahr im Fokus. Die Schülerinnen und Schüler lernen dann die eigenen Fähigkeiten beim Namen zu nennen. Lehrerin Astrid Herbison wertet die Entfaltung der eigenen Möglichkeiten als eine wichtige Voraussetzung für Glück und Zufriedenheit: „Ich spüre, dass die Schülerinnen und Schüler es brauchen. Es macht ihnen Spaß, etwas über sich selbst zu lernen.“

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