Dienstag, Januar 27, 2026

Regionale Superfoods: mehr Nährstoffe, besser fürs Klima

Baierbrunn (ots) –

Sie heißen Açaí, Chia, Goji, Matcha, Quinoa und Avocado, wachsen in weit entfernten Ländern, wo sie angeblich seit Urzeiten Menschen fit halten – und sie tragen den klingenden Beinamen „Superfood“. Wissenschaftlich belegt sind Superkräfte dieser exotischen Erzeugnisse jedoch nicht. Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ zeigt, welche regionalen Früchte und Gemüse mindestens genauso viele Nährstoffe enthalten, deutlich günstiger sind – und zudem auch noch besser fürs Klima.

Nährstoffreiche Helden aus der Heimat

Walnuss statt Avocado: Avocados aus Mexiko und Mittelamerika sind wegen ihres hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren beliebt. Allerdings weisen Walnüsse von hier einen höheren Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf und sind lange lagerfähig. Außerdem liefern sie pflanzliches Eiweiß – das macht sie zu einem heimischen Superkraftstoff für den Körper.

Leinsamen statt Chiasamen: Wegen des hohen Ballaststoffanteils gelten Chiasamen als Schlankmacher, die Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Heimische Alternative: Leinsamen, die ebenso viele Ballaststoffe und Eiweiß liefern, aber mehr Omega-3-Fettsäuren. Tipp: Weil sie geringe Mengen an Blausäure enthalten, maximal 45 Gramm pro Tag essen.

Schwarze Johannisbeeren statt Gojibeeren: Als wahre Wunderfrucht gelten Gojibeeren, abwehrstärkend durch hohen Vitamin-C-Gehalt. Doch Schwarze Johannisbeeren, die es in Deutschland frisch oder als Saft gibt, enthalten mehr davon und sind auch deutlich preiswerter. Zudem sind die meist getrocknet aus China importierten Gojibeeren mit Pestiziden belastet.

Rotkohl statt Açaí-Beeren: Vor schädigenden Oxidationsprozessen sollen Açaí-Beeren den Körper schützen. Aber auch Rotkohl und andere heimische blaue und violette Gemüse- und Obstarten wie Rote Bete, blaue Bohnen, Heidelbeeren und blaue Trauben sind reich an Pflanzenfarbstoffen (Anthocyanen) und stehen den exotischen Beeren somit in nichts nach.

Hirse und Hafer statt Quinoa: Vor allem für Veganer ist Quinoa eine attraktive Eiweißquelle. Außerdem enthalten die „Heilsamen der Maya“ für ein pflanzliches Lebensmittel viel Eisen und sind frei von Gluten. Die günstige heimische Alternative sind Hafer und Hirse. Sie verfügen ebenfalls über viel wertvolles Eiweiß und reichlich Eisen. Gut zu wissen: Hirse ist wie Quinoa eine glutenfreie Körnerfrucht.

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