Sonntag, März 15, 2026

Lerche oder Eule? So kann ein Leben nach der inneren Uhr den Schlaf verbessern

Baierbrunn (ots) –

Immer müde? Wer das kennt, lebt unter Umständen gegen den eigenen Chronotyp. Denn wer sich nach seinem Rhythmus richtet, fühlt sich besser und gesünder, schreibt die aktuelle Ausgabe des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“.

Warum? Der natürliche Schlaf-wach-Rhythmus wird zu einem erheblichen Teil von den Genen bestimmt, dem Chronotyp. Nur die wenigsten Menschen sind eindeutig den eher nachtaktiven Eulen oder den morgenfröhlichen Lerchen zuzuordnen. Die große Mehrheit liegt dazwischen, sie sind sogenannte Misch-Chronotypen.

Ein Leben gegen den Chronotyp führt zu Schlafproblemen und Erschöpfung. Auf Dauer können Leistungsminderung, erhöhte Blutfettwerte, Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Diabetes folgen. Jahrzehntelanger Schlafmangel, so die Forschung, kann zu Proteinablagerungen im Gehirn führen – ein Risikofaktor für Alzheimer.

Schlafforscherinnen und -forscher fordern deshalb, dass die Gesellschaft stärker auf die Bedürfnisse der Chronotypen eingeht: späterer Schulbeginn und flexible Arbeitszeitmodelle. Ein Problem: Schlechter oder zu wenig Schlaf sind zum Massenphänomen geworden, ein Drittel aller Berufstätigen gab in einem Krankenkassen-Report an, nicht durchschlafen zu können.

Apo-Tipp: Was außerdem helfen kann, erklärt Anja Irmer, Apothekerin aus Verl. Unter anderem kann ein Mangel an Mikronährstoffen wie Eisen, Vitamin D, B-Vitaminen und Magnesium bei Schlafproblemen eine Rolle spielen. „Stress erhöht den Nährstoffbedarf“, erklärt Irmer. Sie empfiehlt, testen zu lassen, ob ein Mangel besteht, und diesen dann zu behandeln.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9B/2025 ist aktuell in den meisten Apotheken erhältlich. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.apotheken-umschau.de sowie auf Facebook (https://www.facebook.com/Apotheken.Umschau/), Instagram (https://www.instagram.com/apotheken_umschau/) und YouTube (https://www.youtube.com/c/apothekenumschautv).

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Quelle: ots

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