Donnerstag, März 26, 2026

Kooperationsvertrag zwischen dem Asklepios Fachklinikum Brandenburg und dem Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel

Brandenburg (ots) –

– Neurologische Versorgung bleibt in Brandenburg an der Havel sichergestellt
– Trägerübergreifende Zusammenarbeit erfüllt Anforderungen der Krankenhausreform

Das Asklepios Fachklinikum Brandenburg und das Universitätsklinikum Brandenburg haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen und erfüllen so die von der kürzlich verabschiedeten Krankenhausreform geforderten Voraussetzungen zur Behandlung neurologischer Patient:innen. Diese können so fach- und standortübergreifend behandelt werden. Beide Häuser verfügen über so genannte Stroke Units, Spezialstationen zur Akutbehandlung von Schlaganfällen.

Die Krankenhausreform vom noch amtierenden Gesundheitsminister Lauterbach hat das Ziel, die Qualität der stationären medizinischen Versorgung zu verbessern, und verlangt daher von den Krankenhäusern Mindestzahlen der Behandlungen und bestimmte strukturelle Voraussetzungen wie z. B. Intensivstationen. Allgemein werden daher als Folge eine Konzentration von stationären Behandlungsangeboten und Schließungen von Abteilungen oder sogar Kliniken erwartet. Gerade kleinere Krankenhäuser und solche auf dem Land geraten daher unter Druck. Kooperationen wie die zwischen dem Asklepios Fachklinikum Brandenburg und dem Universitätsklinikum Brandenburg sind im neuen Gesetz auch als Möglichkeit vorgesehen, weil die erwartete Verbesserung der Behandlungsqualität so ebenfalls sichergestellt ist.

„Dieser Kooperationsvertrag kennt nur Gewinner: für beide Kliniken ist der Versorgungsauftrag sichergestellt; den Menschen in Brandenburg an der Havel bleibt die hochwertige neurologische Versorgung erhalten und die Krankenhausplanung des brandenburgischen Gesundheitsministeriums hat die neuen gesetzlichen Vorgaben erfüllt“, sagt Janina Pietschmann, Geschäftsführerin des Asklepios Fachklinikums Brandenburg.

„Unsere Zusammenarbeit ist eine wirklich positive Nachricht in einer für viele deutsche Krankenhäuser schwierigen Zeit. Bemerkenswert ist dabei auch die Tatsache, dass hier zwei Kliniken mit sehr unterschiedlicher Trägerschaft einen gemeinsamen Weg zum Nutzen der Bevölkerung gefunden haben“, sagt Gabriele Wolter, Geschäftsführerin des Universitätsklinikums Brandenburg.

Hintergrund

Das Asklepios Fachklinikum Brandenburg ist das größte psychiatrisch-neurologische Fachklinikum im Land Brandenburg und betreibt Stationen für Akutneurologie einschließlich einer zertifizierten Schlaganfallstation (Stroke Unit), eine neurologische Intensivstation und eine Station für neurologische Frührehabilitation (Phase B). Dort können Schlaganfallpatient:innen nach der Akutbehandlung weitertherapiert werden – auch aus dem Universitätsklinikum Brandenburg. Seit November 2024 sind Dr. Andrea von Helden für die Abteilung „Neurologische Frührehabilitation (Phase B)“ und Dr. Wolf Schmidt für die Abteilung „Akutneurologie“ als Chefärzte im Asklepios Fachklinikum Brandenburg tätig.

Das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel versorgt jährlich rund 26.000 stationäre und 48.000 ambulante Patient:innen in 16 Fachkliniken. Es zählt zu den leistungsstärksten Kliniken des Landes und ist führend bei der medizinischen Fort- und Weiterbildung in der Region. Das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel bildet im Verbund mit dem Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg, der Immanuel Klinik Rüdersdorf sowie dem Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg das Universitätsklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB). Es fördert auch maßgeblich die Ausbildung kommender Medizinergenerationen und ist optimal vernetzt mit Wissenschaft und Forschung.

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Quelle: ots

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