Montag, Mai 25, 2026

TOP 5 Grippemythen: Was sind die häufigsten Mythen und Missverständnisse zur Influenza

Koblenz (ots) –

Alle Jahre wieder: die Grippezeit ist zurück. Um die weitverbreitete Virusinfektion ranken sich einige Mythen und Missverständnisse. Die Debeka, Deutschlands größte private Krankenversicherung, beleuchtet fünf davon und klärt auf, hinter welcher Aussage Wahrheit steckt.

Mythos 1: Die Grippe ist nur eine harmlose erweiterte Erkältung

Wer sich unsicher ist, ob Grippe oder Erkältung: Bei einer Grippe oder auch „Influenza“ fühlt man sich sprichwörtlich wie „von einem Zug überfahren“. Die Beschwerden, meist Fieber, Husten, Halsschmerzen sowie Kopfweh und Muskelschmerzen, setzen plötzlich und sehr heftig ein. Und die Grippe ist auch nicht das nächste Level einer Erkältung. Eine Erkältung verläuft eher schleppend, man fühlt sich nicht so ganz wohl, der Hals kratzt, die Nase läuft, man hat von allem so ein bisschen was.

Mythos 2: Die Grippeimpfung löst Grippe aus

Falsch! Die übliche Grippeimpfung ist ein Totimpfstoff: Sie enthält inaktive Viren oder Teile des Virus, die das Immunsystem zum Aufbau von Antikörpern anregen sollen, ohne die Krankheit auszulösen. Grippeimpfungen können Nebenwirkungen wie leichte Schmerzen an der Injektionsstelle oder grippeähnliche Symptome hervorrufen, aber nicht die Ursache für eine Grippe sein. Vor allem ältere Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke sowie Schwangere sollten sich regelmäßig impfen lassen. Bei ihnen besteht ein erhöhtes Risiko für schwere oder sogar tödliche Verläufe. Für medizinisches Personal ist aufgrund des vermehrten Kontakts zu Erkrankten eine Impfung ratsam – um nicht nur sich selbst zu schützen, sondern auch die Patienten. Die Grippeimpfung sollte jährlich ab Oktober bis Mitte Dezember durchgeführt werden.

Mythos 3: Antibiotika können die Grippe heilen

Falsch! Die Grippe wird durch Viren verursacht und nicht durch Bakterien. Antibiotika sind wirkungslos gegen Viren und werden nicht zur Behandlung der Grippe eingesetzt. Antibiotika helfen bei bakteriellen Infektionen oder bei bakteriellen Komplikationen der Grippe. Treten also zu der Grippe beispielsweise eine Lungenentzündung oder Bronchitis auf, eine Mandelentzündung oder Sinusitis, werden zusätzlich Antibiotika verabreicht. Das erfolgt aber immer unter ärztlicher Anleitung.

Mythos 4: Winterzeit = Grippezeit

Grippe kann man natürlich das ganze Jahr über bekommen. Dennoch tritt sie in den Wintermonaten häufiger auf. Das hat verschiedene Gründe: Das Grippevirus ist bei kühleren Temperaturen stabiler und kann länger in der Luft und auf Oberflächen überleben. Außerdem wird vermutet, dass die Schleimhaut der oberen Atemwege bei trockener Luft anfälliger für eine Infektion ist. Zudem ist das Immunsystem im Winter weniger schlagkräftig ist als im Sommer. Hinzu kommt, dass wir wieder mehr Zeit in wenig belüfteten Innenräumen verbringen und in engerem Kontakt zueinander sind.

Mythos 5: Gesunde Menschen können eine Grippe viel leichter überstehen

Völlig unbesiegbar sind wir leider nicht. Selbst gesunde Menschen können schwerwiegende Folgen durch eine Grippe haben. Wer zu früh wieder in anstrengende sportliche Aktivitäten einsteigt oder Alltagsstress ausgesetzt ist, riskiert, die Grippe zu „verschleppen“. Das kann zu Komplikationen, wie beispielsweise Lungenentzündung oder Schädigungen des Herz-Kreislauf-Systems führen. Es ist wichtig, dass man sich schont und auskuriert.

Weitere Infos zu Gesundheitsthemen erhalten Interessierte unter www.debeka-gesundheit.de (https://debeka.gesundheitsportal-privat.de/).

Pressekontakt:
Dr. Gerd Benner
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon (02 61) 4 98 – 11 00Christian Arns
Abteilungsleiter Konzernkommunikation
Telefon (02 61) 4 98 – 11 22Debeka Krankenversicherungsverein a. G.56058 KoblenzTelefon (02 61) 4 98 – 11 88
Telefax (02 61) 4 98 – 11 11E-Mail [email protected]
Internet www.debeka.de
Original-Content von: Debeka Versicherungsgruppe, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Mehr vom Autor

KNACK DEN KREBS / 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. / Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher besuchte Jubiläumsveranstaltung

Hamburg (ots) - Anlässlich ihres 50. Jubiläums lud die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. gestern Spender, Unterstützer, Wegbegleiter...

Weltkinderkrebstag 2026: KNACK DEN KREBS: 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

Hamburg (ots) - Mit dem Weltkinderkrebstag, der jährlich am 15. Februar stattfindet, soll die Öffentlichkeit für das...

Roche eröffnet neues Hightech-Innovationszentrum für 300 Millionen Euro in Bayern

Penzberg (ots) - - Roche investiert 300 Millionen Euro in ein Innovationszentrum für Diagnostikforschung und -entwicklung...

Nationale Präventionskonferenz: DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Stephan Fasshauer neuer Vorsitzender / Schwerpunktthema 2026 ist „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“

Berlin (ots) - Zum Januar 2026 hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) turnusgemäß den Vorsitz der Nationalen...

Ähnliche Artikel

Advertismentspot_img

Neueste Beiträge

KNACK DEN KREBS / 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. / Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher besuchte Jubiläumsveranstaltung

Hamburg (ots) - Anlässlich ihres 50. Jubiläums lud die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. gestern Spender, Unterstützer, Wegbegleiter und Multiplikatoren aus Medien, Wirtschaft und Politik...

Weltkinderkrebstag 2026: KNACK DEN KREBS: 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

Hamburg (ots) - Mit dem Weltkinderkrebstag, der jährlich am 15. Februar stattfindet, soll die Öffentlichkeit für das Thema Krebs bei Kindern sensibilisiert werden. Jährlich...

Roche eröffnet neues Hightech-Innovationszentrum für 300 Millionen Euro in Bayern

Penzberg (ots) - - Roche investiert 300 Millionen Euro in ein Innovationszentrum für Diagnostikforschung und -entwicklung in Penzberg. - Hightech-Neubau ist Teil...